Nach 7 Jahren Wien

Ute Bock-Haus: Khangis neues Zuhause

Ute Bock-Haus: Khangis neues Zuhause

Khangi (29) beim Einzug in sein Zimmer (© Hertel)

Ute Bock-Haus
Khangi (29) beim Einzug in sein Zimmer
Seit Monaten sorgt das neue Ute-Bock-Haus in Favoriten für Schlagzeilen. Anrainer fürchten Probleme mit den 80 Bewohnern, die in der Zohmanngasse 28 (Favoriten) einziehen werden. Bürgerkriegs-Flüchtling Khangi (29) ist der erste von ihnen. Er bezog am Montag sein Zimmer – nach sieben Jahren ohne fixe Bleibe.

Asylheim
Das neue Asyl in der Zohmanngasse 28
"Gestern habe ich nicht gewusst, wo ich die nächste Nacht verbringen soll", erzählt Khangi. Der Sudanese (29) hat, so erzählt er, eine langjährige Odyssee hinter sich. In seinem Heimatland in Afrika herrscht Bürgerkrieg, er musste fliehen.

"Ich habe keine Familie mehr, die wurde weggebomt", erklärt der junge Mann, den Tränen nahe. Ehe Khangi in Österreich strandete, floh er zunächst nach Russland. Dort hat er eigenen Angaben zufolge auch studiert, Flugzeugtechnik. "Ich bin Ingenieur", so der Flüchtling, der in Österreich keinen Job hat. Arbeiten ist Asylwerbern wie Khangi bei uns nämlich per Gesetz verboten.

Wie genau der junge Mann nach Wien gekommen ist, erzählt er nicht. Nur, dass es eine schwierige, mitunter lebensgefährliche Reise war. Und: "Schreiben Sie, dass ich Menschen wie Ute Bock dankbar bin – für diese Chance."

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2 Kommentare
redfox Newcomer (3)

Antworten Link Melden 0 am 10.05.2012 20:12

Der junge Mann wirkt auf dem Foto zwar recht sympathisch , aber das was er hier erzählt klingt kaum überzeugend od. glaubwürdig ! Wenn er es nach seiner Flucht aus dem Sudan bis nach Russland geschafft hat, dort die Möglichkeit hatte zu studieren , das müßte ja einige Jahre gedauert haben ,ja warum musste er dann nach Österreich kommen?? Welche Gründe gibt er dafür an ? Wenn er die Wahrheit nicht sagen will dann bitte auch kein Asyl !!!!

mcheld Newcomer (3)

Antworten Link Melden 1 am 08.05.2012 09:17

Nach „Adam Riese“: Warum ist er nach RUSSLAND geflohen, warum hat er Flugzeugtechnik studiert, obwohl er dies in seinem Land nie bräuchte (NUR in Russland!), woher hat er die notwendigen Sprachkenntnisse, woher kommen die notwendigen Vorbereitungen / Zugangsbedingungen zum Studium? Auch in Russland kostet ein Studium Geld (mindestens Unterkunft, Verpflegung,…) – woher kommt dies? Seine ständigen Fluchten kosten Geld – woher kommt das? Er ist heute ERST 29 Jahre alt – nach seinem Lebenslauf ist er schon WEIT über 40 und NICHT mittellos. Seine Erzählungen lösen sich somit eigentlich Lügen auf – und die österreichischen Behörden und Frau Bock fallen darauf herein. Außerdem kommt er aus mindestens einem sicheren Land (er mußte ja über sichere Länder einreisen - auch Rußland zählt dazu) – und hat somit in Österreich KEIN Asylrecht. Zum Durchfüttern sind wir aber gut genug – seinen wahren Lebenslauf erzählt er uns aber nicht. Danke liebe Regierung für SOVIEL Nachsicht.

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