Kurze Unterbrechung wegen Unwetters Wien

Donauinselfest klang mit Silbermond aus

Donauinselfest klang mit Silbermond aus

(© Leserreporter Erich Janschitz)

Leserfotos vom Donauinselfest

Roman Mählich bei seiner Autogrammstunde
Roman Mählich bei seiner Autogrammstunde
Schweres Unwetter zum Abschluss des 29. Donauinselfests: Sonntagnacht zog ein heftiges Gewitter über Wien. Das Programm musste kurzzeitig unterbrochen werden. Die Fans ließen sich nicht lumpen - und harrten tapfer aus.

Das Programm am Wiener Donauinselfest ist am Sonntagabend nach der kurzfristigen Gewitterunterbrechung zum Teil wieder fortgesetzt worden - trotz anhaltendem Regen: Das Konzert des Headliners Silbermond auf der großen Festbühne begann kurz nach 23.00 Uhr.

Stereo MCs "weggeschwemmt"
Kein Auftritt der Stereo MCs am 29. Donauinselfest. Ihr Auftritt auf der FM4-Bühne wurde am Sonntagabend witterungsbedingt abgesagt. Während auf der großen Festbühne das Programm nach der Gewitter-Unterbrechung mit dem Gastspiel von Silbermond weiterging, wurde dort gegen eine Fortsetzung entschieden. Der Zuschauerbereich auf der FM4-Stage ist nicht eben, sondern abfallend. Das sorgt zwar für gute Sicht bei Konzerten, bei Regen sammelt sich im Bereich unmittelbar vor der Bühne aber das Wasser.

Heinz Opfer der Witterung
Heinz aus Wien wurden ebenfalls Opfer der Witterung. Auch ihr Auftritt auf der Rockbühne fand nicht mehr statt. Das Programm auf den anderen Bühnen war großteils schon regulär vor dem Regen zu Ende gegangen. Großes Glück hatten unter anderem die Hit-Lieferanten Sunrise Avenue und die heimische Band Ja, Panik. Sie absolvierten ihre Auftritte unmittelbar vor dem Eintreffen der Schlechtwetterfront, letztere auf der kurz darauf gesperrten FM4-Bühne.

Fans warteten auf Silbermond
"Ihr seid der Wahnsinn", lobte Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß das Publikum, das trotz der widrigen Bedingungen großteils ausgeharrt hatte. Und sie versprach: "Wir machen euch wieder trocken."

Strahlend blauer Himmel am Nachmittag, dann Gewitter
Schon am Nachmittag war die Insel bestens besucht. Wobei sich wieder zeigte: Der Sonntag gehört traditionell zunächst eher den Familien. Zwischen den diversen Bühnen, Standeln und Schanigärten flanierten zahlreiche Eltern samt Kids aller Altersgruppen. Nicht wenige nutzten das Traumwetter auch für einen Sprung in die Neue Donau.

Gegen 22:30 Uhr erreichte dann ein schweres Unwetter die westlichen Wiener Bezirke. Starker Wind und Regen begleiteten die letzten Acts auf der Insel. Die Tausenden Besucher ließen sich die Stimmung allerdings nicht verderben. Zwischenfälle gab es keine.

+++ Rückblick: So lief der Samstag +++

Action am Festland
Doch auch auf dem Festland war für Action und Fun in den unterschiedlichsten Ausprägungen gesorgt. Auf dem Programm standen etwa BMX-Shows, Vorführungen von Einsatzorganisationen und das Finale der Wiener Streetsoccer-Käfigmeisterschaft. Auch die Trampolins waren wieder begehrt. Vor den Stages tummelten sich am Nachmittag hingegen noch nicht allzu viele Zuhörer, da dort vorerst eher weniger bekannte Nachwuchs-Acts am Werk waren bzw. die Stars lediglich die Soundchecks absolvierten.

+++ Rückblick: Tag 1 auf der Insel +++

Festbühne in deutscher Hand
Das sollte sich allerdings im Lauf des Tages ändern. Die große Festbühne ist dabei ziemlich fest in deutscher Hand. Am früheren Abend tritt dort der Berliner Sänger und Songwriter Tim Bendzko auf, gefolgt von den erst kurz vor dem Fest als Surprise-Act präsentierten - und ebenfalls aus Berlin stammenden - The Boss Hoss. Es folgt mit den Chartstürmern Sunrise Avenue ein finnisches Intermezzo, bevor mit der deutschen Band Silbermond der heutigen Headliner die Festbühne entern werden.

Stereo MCs als Indie-Highlight
Auf der FM4-Bühne verbreiteten Ja, Panik ihre Songs. Die heimische Formation, die inzwischen auch in Deutschland tätig und erfolgreich ist, wird vor den Stereo MCs zu hören sein. Die Briten sind nicht nur längst Klassiker, sondern auch bekannt für tolle Bühnenshows. Lustig wird es wohl auf der Rockbühne zugehen, wo die deutsche Combo J.B.O. gastiert, wie übrigens auch Heinz aus Wien.

+++ Donauinselfest: Das Wetter hat gehalten +++

Schlagerstars (aber kein Gabalier)
Das Programm in Sachen Schlager konnte sich ebenfalls sehen lassen - auch wenn der Top-Act fehlt: Andreas Gabalier war für den heutigen Sonntag gebucht, musste aber aus terminlichen Gründen absagen. Mit dabei auf der Schlager- und Oldiesbühne jedoch unter anderem Petra Frey, Marc Pircher, Nik P. und mit Tony Christie ("Is This the Way to Amarilo?") auch ein veritabler Weltstar. Im Ö1-Kulturzelt geigt unter anderem die Wiener Tschuschenkapelle auf.

+++ 1:0 für Austrofred +++

Gute Bilanz bisher
Die bisherige Bilanz des 29. Donauinselfestes kann sich sehen lassen: Am Samstag besuchten eine Million Menschen das Gelände. Am Freitag waren es 800.000. Gröbere Zwischenfälle wurden nicht verzeichnet - abgesehen von einem nicht ungefährlichen Zwischenfall: Am Samstagabend kippte ein Traktoranhänger um. Zehn Menschen wurden dabei leicht verletzt.

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