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07.07.2012
Modernisierung gestartet
Teilsperre der U1 hat begonnen
(© APA)
Der Auftakt zur Teilsperre verlief laut Wiener Linien ohne gröbere Probleme. Die Überraschung über die Stilllegung der U-Bahn hielt sich offenbar in Grenzen. Lediglich eine S-Bahn-Ausweichroute war kurzfristig blockiert. Laut Wiener Linien, die das Umsteigen auf die S-Bahn im Vorfeld der Sperre empfohlen hatten, ist die Störung inzwischen jedoch wieder behoben. Der Schienenersatverkehr mit den Straßenbahnen verlief bisher gut.
Die Modernisierung der U1 wurde in der vergangenen Nacht mit einer eigenen Party-Bim, in er ein DJ seine Dienste versah, gefeiert. Laut Wiener Linien war der Andrang groß: "Die Party-Bim war ein voller Erfolg."
Mitarbeiter beantworten Fragen
Laut Wiener Linien ist die Bevölkerung ausreichend informiert. "Die Leute wissen Bescheid, aber natürlich gibt es Fragen", berichtete die Sprecherin. Beantwortet wurden diese von den zahlreichen Mitarbeitern der Wiener Linien, die am Samstag im Einsatz waren. Die Frauen und Männer in den roten Poloshirts wiesen etwa den Weg zu den Einstiegsstellen des Ersatzverkehrs.
Die betreffende U-Bahn-Teilstück wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Was laut den Verkehrsbetrieben angesichts des Alters notwendig war: Denn die Strecke hat bereits 35 Jahre auf dem Buckel. Zudem muss die U1 auch wegen der anstehenden Verlängerung nach Oberlaa modernisiert werden. Auf dem nun gesperrten Bereich sind jeden Tag rund 50.000 Menschen unterwegs.
Arbeiten in der Nacht aufgenommen
Bereits kurz nach Beginn der Sperre wurde schon in den Nachtstunden heftig gewerkt. So wurden etwa im Bereich Taubstummengasse Stromschienen beseitigt und die Elektrik deinstalliert. Auch die ersten Gleise werden im Lauf des Samstags demontiert - da unter anderem neue Weichenanlagen gebaut werden.
Seit Betriebsbeginn sind Ersatz-Bims im Einsatz, konkret die neuen Straßenbahnlinien 66 und 68. Der "68-er" verbindet den Otto-Probst-Platz mit dem Schwedenplatz. Er wird am Wochenende auch in der Nacht unterwegs sein. Die Line 66 verkehrt zwischen Oberlaa und der Oper. Auch Buslinien im Umfeld werden verstärkt. Pausieren wird während der Sanierungsphase hingegen die Straßenbahnlinie 67, da ihr Verlauf durch die Ersatz-Bims abgedeckt wird. Laut Wiener Linien müssen die Benutzer des Ersatzverkehrs mit rund 15 Minuten Zeitverlust rechnen.
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