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11.07.2012
Crash mit 120 km/h - 2 Tote
Todeskreuzung gilt als besonders gefährlich
15 Fotos |
Zwei Rettungshubschrauber sind beim Unfall im Einsatz (© OEAMTC/Google)
An dem Crash waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt. Ein silberner Golf, ein weißer Kia sowie ein schwarzer Landrover standen bei der roten Ampel auf der Erzherzog-Karl-Straße Richtung Wagramer Straße, wo sie die Arminenstraße kreuzt. Plötzlich krachte der Mercedes S-Klasse Coupe in die stehende Kolonne.
Herzinfarkt?
Wie Zeugen berichteten, blieb die Tachonadel nach dem Crash bei 120 km/h stecken. Bremsspuren sind nur wenige auf dem Asphalt zu sehen. Warum der Mann mit so hoher Geschwindigkeit in die Fahrzeuge fuhr, war noch Gegenstand von Ermittlungen. Möglicherweise hat er während der Fahrt einen Herzinfarkt erlitten.
Das letzte Auto der Kolonne, der Landrover, wurde am meisten beschädigt. Der 34-jährige Lenker des großen Wagens wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber "Christophorus 9" ins Spital geflogen. Die Lenker des Golfs sowie des Kias - ein 24-jähriger Mann sowie eine 22-jährige Frau - wurden bei dem Unfall leicht verletzt.
Insassen starben an Unfallstelle
Einige Passanten seien gleich hinzugeeilt und hätten versucht, noch zu helfen. "Von gegenüber ist der Arbeiter vom Franz mit einem Hammer gekommen und hat die Scheibe eingeschlagen, weil sie die Tür nicht aufbekommen haben", erzählt Anrainer Gerd D. "Der Franz ist ein BMW-Auto-Ausparler (Ausschlachter, Anm.)", fügt er erklärend hinzu. Die Insassen des Mercedes wurden zunächst noch reanimiert, starben jedoch an der Unfallstelle.
Für die zahlreich eingetroffenen Helfer bot sich ein schreckliches Bild. Auf der Straße standen die zum Teil völlig zerstörten Fahrzeuge, am Beton klebte viel Blut, zahlreiche Splitter von der zerborstenen Fensterscheiben lagen herum.
"Eine der gefährlichsten Kreuzungen Wiens"
Insgesamt waren vier Rettungsteams im Einsatz. Neben der Rettung, wurden auch der Arbeitersamariterbund, die Johanniter sowie das Rote Kreuz aus Großenzersdorf zu Hilfe geholt, sagte Ronald Packert von der Wiener Rettung. Zudem wurden der Wiener Rettungshubschrauber "Christophorus 9" sowie der Wiener Neustädter Helikopter "Christophorus 3" gerufen.
Gerd D. spricht von der Gefahr auf dieser Kreuzung: "15 Jahre wohn' ich jetzt da. In der Zeit hat es sicher schon zehn oder 20 Unfälle gegeben", meint der 71-Jährige. (© Red/APA)
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3 Kommentare von unseren Lesern
reri (15)
15.07.2012 13:40
Die arme Kreuzung
Was kann denn die Kreuzung dafür wenn jemand einen Herzinfarkt hat und einen Unfall verursacht. So ein Schwachsinn aber auch. Offensichtlich darf keiner mehr diese (fürcht) Todeskreuzung passieren.
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