Massencrash mit 2 Toten Wien

Raste Todeslenker wegen Notfalles mit 120 km/h?

Raste Todeslenker wegen Notfalles mit 120 km/h?

In den Unfall verwickelte Fahrzeuge sowie Polizei am Schauplatz des Verkehrsunfalles mit zwei Toten (© APA)

WIEN VERKEHRSUNFALL MIT ZWEI TOTEN
In den Unfall verwickelte Fahrzeuge sowie Polizei am Schauplatz des Verkehrsunfalles mit zwei Toten
Warum raste der Lenker bei dem tödlichen Verkehrsunfall Mittwochvormittag in Wien-Donaustadt mit 120 Stundenkilometern in eine stehende Kolonne? Bei dem Horror-Crash starben der Fahrer und seine Beifahrerin, drei weitere Menschen wurden verletzt. Der Unfall geschah auf einer Kreuzung, die als besonders gefährlich bekannt ist.

Massencrash in Donaustadt

Die in den Unfall verwickelten Fahrzeuge in Wien-Donaustadt
Die in den Unfall verwickelten Fahrzeuge in Wien-Donaustadt
Der Crash geschah am Weg zum Arzt. Der 62-Jährige, der mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h in eine stehende Kolonne gekracht war, brachte regelmäßig seine 85-jährige Schwiegermutter zu Untersuchungen - so auch am Mittwoch. Die Frau und der 62-Jährige erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen. Die Angehörigen der Opfer stehen unter Schock, berichtete Polizeisprecher Thomas Keiblinger.

+++ Todeskreuzung gilt als besonders gefährlich +++

Wegen medizinischen Notfalles aufs Gas gestiegen?
Am Donnerstag wurde der Ursache für das Unglück weiter nachgegangen. Die Untersuchungen am Unfallort waren bereits am Mittwoch abgeschlossen, die Straße wieder freigegeben. Der Mercedes wurde in die Bundesprüfanstalt in Floridsdorf überstellt. Da das Auto ein Totalschaden ist, werde die Untersuchung der Karosserie eine längere Zeit in Anspruch nehmen, so Keiblinger.

Ob die Leiche des 62-Jährigen obduziert wird, stand am Donnerstagvormittag nicht fest. Eine Obduktion könnte klären, ob der Unfalllenker wegen eines medizinischen Problems so gerast ist. Vonseiten der Staatsanwaltschaft gab es noch keine entsprechende Anordnung.

Mehrere Verletzte bei Horror-Crash
Nach dem schweren Auffahrunfall in der Erzherzog-Karl-Straße, an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren, sind neben den beiden Toten auch drei Verletzte zu beklagen. Der Mercedes war direkt in einen Land Rover gekracht, der 34-jährige Fahrer wurde schwer verletzt. Er lag Donnerstagnachmittag noch auf der Intensivstation. Die Lenker der davor stehenden Autos, eine 22-Jährige in einem Kia und ein 24-Jähriger in einem Golf, kamen mit leichten Verletzungen davon.

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1 Kommentar
unbekannt Veteran (118)

Antworten Link Melden 0 am 13.07.2012 20:07

die strassen sind ein kampfplatz ,tatsache ist das der großteil der fahrer zu schnell fährt und auch nicht vorausschauend ..handy am ohr usw.

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