600 Fälle drohen Wien

Rathaus stellt Rekord an Frühpensionen auf

Rathaus stellt Rekord an Frühpensionen auf

Seit Anfang des Jahres wurden bereits 363 Rathaus-Beamte in Frühpension geschickt (© Fotolia)

Rathaus in WienSeit Anfang des Jahres wurden bereits 363 Rathaus-Beamte in Frühpension geschickt
Seit Anfang des Jahres wurden bereits 363 Rathaus-Beamte in Frühpension geschickt
Im Wiener Rathaus geht weiter die akute "Frühpensionitis" um. Seit Jahresbeginn hat die Stadt schon 363 Gemeindebedienstete in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Damit droht bis Jahresende ein Rekord von weit mehr als 600 Frühpensionierungen.

Ein besonders schwarzer Tag war der vergangene Freitag: "Da sind gleich 50 Beamte auf einen Schlag in die Frühpension verabschiedet worden – allesamt aus gesundheitlichen Gründen", so VP-Mandatar Wolfgang Ulm, Mitglied der Personalkommission des Gemeinderates. Das durchschnittliche Antrittsalter dieser Frühpensionisten liegt bei gerade einmal 53,23 (!) Jahren.

"Diese Politik kostet die Steuerzahler viele Millionen Euro pro Jahr", so Ulm. Er wirft der Stadt vor, als Dienstgeber "völlig zu versagen". Ziel eines vernünftigen Personalmanagements müsse sein, die Zahl der Frühpensionierungen auf die Hälfte zu reduzieren.  

Robert Zwickelsdorfer

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