Rot-Grün hat gesprochen Wien

Parkpickerl im Herbst - Volksbefragung später

Parkpickerl im Herbst - Volksbefragung später

Im Parkpickerl-Streit wurde nun ein politisches Machtwort gesprochen - vorläufig, denn eine Volksbefragung steht noch aus (© APA)

Kurzparkzone Parkpickerl
Im Parkpickerl-Streit wurde nun ein politisches Machtwort gesprochen - vorläufig, denn eine Volksbefragung steht noch aus
Die rot-grüne Wiener Stadtregierung hat im Parkpickerl-Streit am Dienstag ein Machtwort gesprochen. Das Pickerl kommt wie geplant im Herbst - eine Volksbefragung dazu gibt es zwar auch, aber später.

+++ Übersicht: Wo das Wiener Parkpickerl überall gilt +++

+++ 4 von 5 Heute.at-User gegen Parkpickerl-Chaos +++

Die Parkraumbewirtschaftung - inklusive dem Parkpickerl für Anrainer - wird damit auch auf äußere Bezirke ausgedehnt. Das haben der Wiener Bürgermeister Michael Häupl und die zuständige Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou am Dienstag in einer Pressekonferenz erklärt. Später wird es dann auch eine Volksbefragung geben - zu Verkehrsthemen, wobei die Fragen noch nicht fixiert sind.

+++ Parkpickerl: Entscheidung über Volksbefragung +++

Abstimmen sollen die Wiener über ein Konzept für die künftige Verkehrssteuerung in der Stadt, wie es hieß. Die Befragung soll innerhalb der nächsten sechs Monate stattfinden. Das Parkpickerl-Konzept für die neuen Bezirke wurde unterdessen adaptiert. So wird die flächendeckende Kurzparkzone anders als in den inneren Bezirken am Abend nur bis 19.00 Uhr und nicht bis 22.00 Uhr gelten. Das Parkpickerl wird dort darum billiger sein. Auch die Geltungsbereiche wurden leicht abgeändert.

+++ Parkpickerl: Experten für gestaffelte Tarife +++

Zuvor war erwartet worden, dass die Wiener zu dem umstrittenen Thema abstimmen können. Und zwar vor der Einführung des Parkpickerls.

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10 Kommentare
wien1963 Routinier (32)

Antworten Link Melden 0 am 18.07.2012 11:49

Ich hoffe sehr das der Kommentar von xbernievie nicht Realität wird und das alle wählen dürfen diese Rot/Grüne Gesindel nicht wählen.

schokopudding Newcomer (3)

Antworten Link Melden 1 am 17.07.2012 21:03

Wozu eine nachträgliche Volksbefragung, wenn ohnehin die Kurzparkzonen bereits festgesetzt sind? Das ist doch hinausgeworfenes Steuergeld, das noch dazu mit Zinsen belastet wird, weil die Bezirke Kredite aufnehmen müssen um die Kurzparkzonen kennzeichnen zu können. Jeder Mensch mit ein bisschen Hausverstand würde vorerst planen und dann agieren. Wenn schon ein Parkpickerl sein muss, dann für ganz Wien. Für alle Autos mit Wiener Kennzeichen und gültig für ganz Wien. Eine Zone mit und eine Zone ohne Parkpickerl ist einfach ungerecht und bildet eine Zweiklassen-Gesellschaft. Außerdem sollte ein Gleichheitsgrundsatz gelten. Nebenbei belastet man auch noch die Unternehmer, was wieder dem Endverbraucher auf den Kopf fällt. Also alles doch nur reine Abzocke.

skyrider Veteran (893)

Antworten Link Melden 3 am 17.07.2012 14:03

vertreten unsere Volks-Vertreter das Volk???
Zuerst schon mal ausweichen auf eine Volksbefragung, die ohnehin nicht bindend ist und von unseren "VOLKS-VERTRETERN" auch nicht als bindend angesehen wird - und dann noch befragen, wenn alles schon in Kraft gesetzt ist? Ist den aktuellen Polit-Teppen in Wien eigentlich klar, daß der große alte Mann der SP, Bruno Kreisky also, mit dem Projekt Zwentendorf am Widerstand des Volkes gescheitert ist - und, WER ist Häupl gegen Bruno Kreisky? Die müssen verrückt sein, wenn sie glauben, das geht mit LINKS!

chicco77 Veteran (194)

Antworten Link Melden 4 am 17.07.2012 14:23 als Antwort auf das Posting von skyrider am

das sind keine VOLKSVERTRETER sonder VOLKSVERRÄTER!

anantapodoton Newcomer (1)

Antworten Link Melden 4 am 17.07.2012 13:53

150.000 Stimmen zählen nichts. Kein Wunder, dass die SPÖ gegen mehr direkte Demokratie ist. Interessant, dass die Grünen es nicht so mit dem Bürgerwillen halten.

Es ist traurig, dass man Wiens Regierung so viel Angst vor dem Bürger hat, dass man ihm drüberfahren muss.

Ricky Veteran (428)

Antworten Link Melden 5 am 17.07.2012 13:23

Haben sie nichts aus Zwentendorf gelernt, das konnte man noch vor Jahrzehnten machen aber heute nicht mehr weil die Wähler von heute besser informiert sind als damals. Es wird Zeit das die Leute aufwachen u.endlich (friedlich) auf die Strasse gehen damit die Politiker endlich sehen das wir uns nicht alles gefallen lassen. Die Linke Bagage macht das doch auch wenn es nicht nach ihrem Willen geht.

brigance1962 Routinier (40)

Antworten Link Melden 5 am 17.07.2012 13:21

Das ist eine Ver............. der Bürgerinnen und Bürger. Hoffentlich gibt das die entsprechende Antwort bei der nächsten WIEN-WAHL.

chicco77 Veteran (194)

Antworten Link Melden 5 am 17.07.2012 13:15

dass die nächste wahl uns endlich von dieser bagage befreit!

xbernievie Newcomer (3)

Antworten Link Melden 3 am 17.07.2012 19:32 als Antwort auf das Posting von chicco77 am

die nächste Wahl wird sicher auch nichts ändern, da es in Wien einfach noch immer zu viele rote Pensionisten und vor allem jetzt, unzählige wahlberechtigte Ausländer gibt, die sicher nur Grün oder die SPÖ wählen. Wien ist verloren.

Sill Veteran (367)

Antworten Link Melden 3 am 17.07.2012 12:46

...was bringt eine Volksbefragung SPÄTER??

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