Polizei rätselt Wien

Wiens Promi-Juwelier mit Millionen abgetaucht?

Links: Kornmesser-Mitarbeiter Ernst K., rechts: Bild vom Überfall auf den Juwelier

Links: Kornmesser-Geschäftsführer Ernst Klimitsch, rechts: Bild vom Überfall auf den Juwelier

Links: Kornmesser-Mitarbeiter Ernst K., rechts: Bild vom Überfall auf den Juwelier

Links: Kornmesser-Geschäftsführer Ernst Klimitsch, rechts: Bild vom Überfall auf den Juwelier

Es wäre der Stoff für einen Krimi: Nachdem der Promi-Juwelier "Kornmesser" am Graben im Jänner brutal von der "Pink Panther"-Bande überfallen wurde, gibt es nun ein Kriminalrätsel um den Geschäftsführer Ernst K.. Die Polizei soll seine Wohnung durchsucht haben, er selbst sei mit mehreren Millionen Euro verschwunden - es gilt die Unschuldsvermutung.

In der Wohnung von Ernst K. wurden Kunstgegenstände und Bargeld im Wert von mehr als zwei Millionen Euro beschlagnahmt. Zudem wurden von den Beamten Computer sichergestellt, berichtet die Kronen Zeitung. Auslöser war laut Krone eine Betriebsprüfung bei Goldankaufsfirmen, bei der mögliche Scheinrechnungen auftauchten. Weiterer Verdacht: K. würde die Fäden ziehen, beteiligte Geschäftsführer seien nur Strohmänner.

Laut Bericht soll K. mit den Goldgeschäften den Kauf von Kunstwerken im Wert von sechs Millionen Euro finanziert haben - Objekte im Wert von vier Millionen Euro seien aber genauso wie der Geschäftsführer selbst verschwunden. Nicht nur das Bundeskriminalamt soll dem Schmuckhändler auf den Fersen sein - auch über Geldwäsche bei Goldgeschäften für die Ost-Mafia ist die Rede.

Juwelierraub

Jonas Kornmesser wurde schwer verletzt, seit Ende April arbeitet er wieder

Rätsel um "Pink Panther"-Überfall
Ein brutaler Raubüberfall wurde im Jänner auf den Juwelier am Wiener Graben verübt. Drei Täter haben den Enkel des Besitzers, Jonas Kornmesser (20) niedergeschlagen und ihm eine Pistole an die Schläfe gehalten. Im Mai stellten sich die Täter der Polizei. Nun soll es Schlag auf Schlag gegangen sein: Der City-Shop wurde laut Krone geschlossen, der Enkel sagt über seinen Onkel: "Ich habe ihn vor ungefähr zwei Wochen zum letzten Mal gesehen. Ich glaube, er ist irgendwo im Ausland."

Im Hintergrund würde an Plänen für eine Juwelier-Filiale in Paris gearbeitet, so Kornmesser. Der Juwelier gilt als der Schmuckausstatter der Prominenten schlechthin. Zuletzt gestaltete K. gemeinsam mit "Life Ball"-Organisator Gery Keszler ein 200.000 Euro teures Collier, das von Model Karolina Kurkova getragen wurde.


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2 Kommentare
thomas-w-schmidt Routinier (96)

Antworten Link Melden 0 am 26.07.2012 14:39

Wie man es treibt, so geht es!
Klar wie Kloßbrühe: "Antiquitätenmarder ... noch lebe ich!"
AAVAA-Verlag.

rehse Veteran (312)

Antworten Link Melden 0 am 26.07.2012 14:10

Gier, Versicherungsbetrug u.ä. muss die Unschuldsvermutung lange aufrecht erhalten bleiben.

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