Stadtoberhaupt gibt zu Wien

Häupl: "Beim Parkpickerl ging einiges schief"

Michael Häupl

Stadt-Chef Häupl gibt Versäumnisse zu

Michael Häupl

Stadt-Chef Häupl gibt Versäumnisse zu

Selbstkritik vorm Sommer-Urlaub: In einem Interview gesteht Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) Fehler im Vorfeld der Ausweitung ein. Entgegen - "von der ÖVP" - gestreuten Gerüchten sei das Koalitionsklima mit den Grünen "weiterhin gut".

"Das hat keinen Sinn mehr, da jetzt herumzuraunzen",  zieht der Wiener Stadtchef einen Strich unter die Parkpickerl-Debatte. Man hätte schon früher erklären sollen, dass es sich um die Ausweitung einer seit 20 Jahren bestehenden Maßnahme handle und die Erfahrungen damit in den Innenstadtbezirken positiv seien, so Häupl. Es bei der Kommunikation "sicher einiges schief gelaufen." Das ändere aber nichts an der Tatsache, dass er zur nun geplanten Parkpickerllösung stehe.

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Von einer Volksbefragung hält Häupl weiterhin wenig: "Was so rasend demokratisch daran sein soll, dass Simmeringer, Donaustädter oder Favoritner über eine Parkpickerlzone in Ottakring entscheiden sollen, das wird man mir auch erst erklären müssen." Der inhaltlichen Kritik sei mit der Änderung von Zonengrenzen, Geltungsdauer und Preisreduktion Rechnung getragen worden.

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Das rot-grüne Verhältnis in Wien sei "weiterhin gut". Anderslautende Meldungen hätten mit einer "bestimmten Strategie" der ÖVP zu tun, im Vorfeld der Nationalratswahl 2013 Stimmung gegen Rot-Grün zu machen, ist Häupl sicher.

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