Aufenthaltsort geheim Wien

Flüchtiger Juwelier will Polizei Infos übergeben

Flüchtiger Juwelier will Polizei Infos übergeben

Ernst K. hat den Wiener Promis ihre Klunker gemacht - jetzt versteckt er sich an einem unbekannten Ort (© APA)

Ernst K. hat den Wiener Promis ihre Klunker gemacht - jetzt versteckt er sich an einem unbekannten Ort
Ernst K. hat den Wiener Promis ihre Klunker gemacht - jetzt versteckt er sich an einem unbekannten Ort
Der Chefdesigner des Wiener Nobeljuweliers Kornmesser Ernst K. setzte sich ab, gegen ihn wird ermittelt. Nun ließ er über seinen Anwalt ausrichten, dass er bis Freitag Informationen an die Behörden übergeben will. Seinen Aufenthaltsort will er nicht verraten, denn bestimmte Personen wollen seine Aussage verhindern, so die Kronen Zeitung.

Der wegen Steuerhinterziehung verdächtigte K. will bis Freitag Mittag den Behörden eine Sachverhaltsdarstellung übergeben. Sein Anwalt Wolfgang Bernt betonte, dass sein Mandant dazu stehe, was er getan habe und sich der Verfolgung durch die Behörden nicht entziehen werde. "Er hat steuerrechtlich einiges aufzuklären."

Anwalt: ""as ich nicht weiß, macht mich nicht heiß"
Gegen den Verdächtigen wird seit geraumer Zeit ermittelt. Zur Zeit befindet er sich an einem unbekannten Ort. Ernst K. dürfte sich ins Ausland abgesetzt haben, weil er massiven Drohungen ausgesetzt sei. Wie der Advokat erläuterte, wolle ein bestimmter Personenkreis eine Aussage des Schmuckdesigner verhindern. Bernt sei mit ihm in Kontakt, doch auch der Anwalt weiß nach eigenen Angaben nicht, wo sich der Verdächtige aufhält. "Ich frage ihn nicht, und was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß."

Bis Freitag 13 Uhr will der Designer das Protokoll an die Behörden übergeben haben. Der Anwalt habe von K. keine Ermächtigung erhalten, den Inhalt dieser Sachverhaltsdarstellung zu verraten.

+++ Wiens Promi-Juwelier mit Milliarden abgetaucht? +++

Vor einer Woche wurde bekannt, dass der Chefdesigner im Visier der Finanzpolizei steht. Bereits am 18. Juli kam es in der Privatwohnung des Schmuckhändlers zu einer Hausdurchsuchung wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Bargeld und Kunstgegenstände im Wert von mehr als zwei Millionen Euro sollen dabei von der Finanzpolizei beschlagnahmt worden sein.

APA/red.

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