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06.08.2012
Schuss-Unfall
Kundin in Werkstatt in Oberschenkel getroffen
Der Schütze wider Willen (kleines Bild), Spurensicherung in der Breitenfurter Straße 16 (© Denise Auer)
Unglaubliche Geschichte oder spannender Krimi? Montagvormittag verließ Esad A. seinen Betrieb in der Breitenfurter Straße, um Ersatzteile zu kaufen. "Als ich wieder zurück war, lag ein Sackerl am Tisch", erzählt der Chef im Heute-Gespräch.
Weil sich zwei Kundinnen gesetzt hatten, räumte Esad A. zusammen. Der Familienvater öffnete das Sackerl, sah eine Pistole, wollte sie herauszunehmen. Dabei löste sich ein Schuss. Das Projektil traf eine Kundin (37) in den Oberschenkel. Sie wurde von der Wiener Rettung mit einem Durchschuss ins Spital gebracht.
"Ich kann mir das nicht erklären. Die Waffe muss jemand reingelegt haben", so der Chef. Das soll jetzt die Kripo klären. Fest steht bis jetzt nur, dass es ein tschechisches Fabrikat ist. (© A. Huber / D. Auer)
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2 Kommentare von unseren Lesern
charlinchen (77)
08.08.2012 21:55
Waffe in Werkstatt
Die Behauptung, daß der Besitzer d. Fa. nicht weiß, woher die Waffe stammt muß ich leider zurückweisen.Denn er hat die Verpflchtung für einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten zu sorgen,Kontrollen durchzuführen, hiebei dürfen Personen-besonders Kunden nicht gefährdet werden. Wenn eine Waffe gefunden wird , ist diese unter größter Vorsicht zu sichern d.h. nicht berühren, die Lage nicht zu verändern und sofort die nächste Polizeidienststelle zu verständigen. Wie kommt eine Kundin dazu, daß sie durch die Hirnlosigkeit eines Werkstättenbetreibers schwer verletzt wird. Hier helfen keine Blumensträuße, Spitalsbesuche u. Genesungswünsche.
Ludwig54 (90)
09.08.2012 20:49
Antwort auf Waffe in Werkstatt
Ihr Bericht klingt ja ganz gut aber wenn ich in meiner Werkstätte ein mir unbekanntes Sackerl auffinde schau ich auch nach was drinnen ist. Nur kann ich absolut nicht nachvollziehen dass sich durch das inspizieren des Sackerls und ohne zu hantieren plötzlich ein Schuß lösen kann. Da stimmt etwas nicht. Ich würde wenn ich Kriminalist wäre auf dem Magazin, den Patronenhülsen und im Innenleben der Waffe Fingerabdrücke suchen. Wenn vorhanden sieht man schon mehr. Und vor allen Dingen ob nicht doch der Mann selbst das Ding schon vorher in der Hand hatte oder nicht.
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