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07.08.2012

Skandal von Bratislava

AUA-Opfer erzählt von Horror-Nacht am Airport

Die Passagiere wurden sich selbst überlassen, schliefen teilweise auf dem Gepäckband

Die Passagiere wurden sich selbst überlassen, schliefen teilweise auf dem Gepäckband (© Privat)

Am Rückflug von Teneriffa wurden wegen eines Gewitters über Wien 189 Urlauber von der AUA-Tochter Lauda Air nach Bratislava geflogen – und dort dann einfach im Stich gelassen. Ein Passagier erzählt jetzt Details der Skandal-Nacht.

Erwin A. kämpft für seine Rechte.

Erwin A. kämpft für seine Rechte. (© Denise Auer)

Nach der Landung in Bratislava hob die Maschine nicht mehr ab, da die Crew ihre Arbeitszeit überschritten hatte. "Der Pilot warf alle aus dem Flieger. Wir wollten wissen, wann wir wieder abheben, doch die Besatzung war verschwunden", berichtet der Wiener Erwin A. (57), der mit Ehefrau und Sohn (12) im Jet saß.

Am Flughafen herrschten Chaos und Ratlosigkeit: "Es gab weder Getränke, noch zu essen. Und wir durften die Gepäckhalle nicht verlassen. Auf den WCs fehlten Seife und Papier. Unsere Koffer bekamen wir erst nach vier Stunden." Übermüdete Kinder quengelten, dehydrierte Senioren stöhnten.

+++ Lauda Air-Passagiere in Bratislava "ausgesetzt" +++

Um 4 Uhr früh entschied die AUA, die Passagiere sollen sich selbst um die Heimreise kümmern, obwohl um die Zeit in Bratislava keine Taxis, Busse oder Züge fahren: "Wir mussten Taxis aus Wien bestellen."

Schadenersatz ausständig
Die AUA versucht, die Wellen mit Spesenersatz und 150-Euro-Gutscheinen zu glätten. Für Erwin A. nicht genug. Laut EU-Verordnung 261/04, sagt er, stünden jedem Passagier die Rückzahlung des Ticketpreises plus 600 Euro Entschädigung zu: "Ein Fall für meine Rechtsschutzversicherung."
(© Jörg Michner)

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2 Kommentare von unseren Lesern

0

aon.91318198... (1)
10.08.2012 00:46

AUA ,AUWEH
Sollten sich dei Grosskopferten in AUAund Lufthansa weiterr so aufführenm, brauchen sie sich nicht zu wundern wenn die Fluggäste ausbleiben.
Wien als Flughafen kann man jetzt sowiso vergessen!
für uns als Oberösterreicher kommt sowiso nur LINZ i
in Frage!
Wenn DA nichts passendes im Angebot ist ,lassen wir Es halt bleiben.
SO sollten VIEL mehr Oberösterreicher denken dann
würde schon was weitergehen.
Aber ALle sagen ja und akzeptieren den angebotenen
Scheiss

0

Sunny_Y (421)
08.08.2012 11:11

jetzt reicht es aber dann langsam mal!
gibt es keine interessanteren Geschichten?


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