3 Prüflinge ertappt Wien

Hacker-Betrug bei Führerscheintest

"Wie durch Geisterhand" sollen sich die Fragen ausgefüllt haben.

"Wie durch Geisterhand" sollen sich die Fragen ausgefüllt haben.

"Wie durch Geisterhand" sollen sich die Fragen ausgefüllt haben.

"Wie durch Geisterhand" sollen sich die Fragen ausgefüllt haben.

Bleibt‘s beim harmlosen Parkschaden? Oder wird der Vorfall in einer Ottakringer Fahrschule noch zur Massenkarambolage? Offiziell wird nach der Schummelei bei einem Führerschein-Test von einem Einzelfall gesprochen. Kenner der Fahrschul-Szene vermuten jedoch, dass sich der Skandal auf weitere Firmen ausweitet.

Was war passiert? Bei drei Prüflingen füllte sich das Formular am Bildschirm "wie von Geisterhand" aus. Die Fragen wurden automatisch richtig angeklickt, ohne dass die Schüler die Maus bewegten. Die Kripo hält es für möglich, dass die Computer der Fahrschule gehackt wurden. "Wir haben zwei Geräte beschlagnahmt. Ein Experte untersucht, ob es einen Zugriff von außen gegeben hat", erklärt Polizeisprecherin Regina Steyrer. In der Branche ist man nach Auffliegen des Skandals nervös.

Vielleicht kein Einzelfall
Insider bezweifeln, dass es sich beim Prüfungsbetrug um einen Einzelfall handelt. "Wenn Schüler während der Prüfung das Handy abgeben müssen und dann durchfallen, wechseln sie zu einer anderen Fahrschule. Das sind interessante Bewegungen", erzählt ein Betreiber. Anders der Fachgruppen-Obmann der Kammer: "Die Behörden müssen aufklären. Ich bin mir sicher, dass das ein Einzelfall ist", so Herbert Wiedermann.


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