Umstrittene Ausstellung Wien

Die Körperwelten bald wieder in Wien zu sehen

Die Körperwelten bald wieder in Wien zu sehen

Eine Besucherin betrachtet das Plastinat "Der Spitzentänzer" des Künstlers Gunther von Hagen (© Wolfgang Kumm (dpa))

Eine Besucherin betrachtet das Plastinat "Der Spitzentänzer" des Künstlers Gunther von Hagen
Eine Besucherin betrachtet das Plastinat "Der Spitzentänzer" des Künstlers Gunther von Hagen
Das Naturhistorische Museum Wien plant eine Ausstellung mit plastinierten Menschen aus der Sammlung des umstrittenen Anatomen und Unternehmers Gunther von Hagen. Das Museum knüpft damit an die 2010 gezeigte Schau "Körperwelten der Tiere" an, die den Knochenbau, die Muskulatur, das Nervensystem und die Organe von konservierten Tieren zeigte.

Ab Frühjahr 2013 sollen Einblicke in die Anatomie von toten menschlichen Körpern gegeben werden, berichtet das Nachrichtenmagazin profil. Bereits vor elf Jahren gastierte der umstrittene Anatom und "Plastinator" Gunther von Hagens erfolgreich mit seinen menschlichen Präparaten in Wien; seit 1978 wird in der Walzerstadt auch plastiniert.

Der 1945 als Gunther Gerhard Liebchen geborene Hochschullehrer perfektioniert seit 1977 das Verfahren der "Plastination", einer Form der Aufbearbeitung und Konservierung von Leichen und Organen. Bekannt wurde der deutsche Unternehmer in erster Linie durch die Plastination menschlicher Leichen, was ihm den Spitznamen "Dr. Tod" einbrachte und ihn ins Kreuzfeuer der Kritik geraten ließ.


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2 Kommentare
unbekannt Newcomer (1)

Antworten Link Melden 0 am 06.02.2013 19:52

die toten sollten ihren frieden haben aber da es diese Menschen freiwillig machen und es sehr interessant ist, finde ich es eine sehr tolle Sache.
Man sieht hier dinge die man sonst nie sehen würde und es ist beeindruckend wie sie es darstellen.

20er Veteran (1003)

Antworten Link Melden 0 am 15.08.2012 14:09

so eine Ausstellung zu Gunsten der breiten Masse einfach pietät und geschmacklos!
Man sollte den toten ihren verdienten frieden gönnen und sie nicht wie Jahrmarktattraktionen ausstellen.
Das muss einfach nicht sein!

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