Umstrittene Ausstellung Wien

Die Körperwelten bald wieder in Wien zu sehen

Eine Besucherin betrachtet das Plastinat "Der Spitzentänzer" des Künstlers Gunther von Hagen

Eine Besucherin betrachtet das Plastinat "Der Spitzentänzer" des Künstlers Gunther von Hagen

Eine Besucherin betrachtet das Plastinat "Der Spitzentänzer" des Künstlers Gunther von Hagen

Eine Besucherin betrachtet das Plastinat "Der Spitzentänzer" des Künstlers Gunther von Hagen

Das Naturhistorische Museum Wien plant eine Ausstellung mit plastinierten Menschen aus der Sammlung des umstrittenen Anatomen und Unternehmers Gunther von Hagen. Das Museum knüpft damit an die 2010 gezeigte Schau "Körperwelten der Tiere" an, die den Knochenbau, die Muskulatur, das Nervensystem und die Organe von konservierten Tieren zeigte.

Ab Frühjahr 2013 sollen Einblicke in die Anatomie von toten menschlichen Körpern gegeben werden, berichtet das Nachrichtenmagazin profil. Bereits vor elf Jahren gastierte der umstrittene Anatom und "Plastinator" Gunther von Hagens erfolgreich mit seinen menschlichen Präparaten in Wien; seit 1978 wird in der Walzerstadt auch plastiniert.

Der 1945 als Gunther Gerhard Liebchen geborene Hochschullehrer perfektioniert seit 1977 das Verfahren der "Plastination", einer Form der Aufbearbeitung und Konservierung von Leichen und Organen. Bekannt wurde der deutsche Unternehmer in erster Linie durch die Plastination menschlicher Leichen, was ihm den Spitznamen "Dr. Tod" einbrachte und ihn ins Kreuzfeuer der Kritik geraten ließ.


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