ARBÖ übt Kritik Wien

Auch SPÖ-nahe Vereine gegen Parkpickerl-Plan

Auch SPÖ-nahe Vereine gegen Parkpickerl-Plan

Der ARBÖ kritisiert die Vorgehensweise der Stadt Wien (© APA)

Parkpickerl
Der ARBÖ kritisiert die Vorgehensweise der Stadt Wien
Seit Monaten gehen die Wogen wegen des Parkpickerls hoch. Jetzt hat die Welle der Empörung auch den ARBÖ erreicht. Selbst der rote Autoklub spricht nun ob der SP-Pläne offen von "Hohn". Die Opposition quittiert den rot-roten Zank mit Häme.

"Maßnahmen festzusetzen und erst im Nachhinein Gespräche zu führen ist ein Hohn", kritisiert der ARBÖ die von SP und Grünen angekündigten Expertenrunden zum Parkpickerl. Diese finden ja erst nach der Einführung des neuen Pickerls statt. Zwar sind sowohl ARBÖ als auch ÖAMTC geladen. Doch just der rote Autoklub überlegt Gesprächs-Boykott. ARBÖ-Wien-Chef Günther Schweizer: "Wir werden uns nur an der Runde beteiligen, wenn eine Chance für ein sinnvolles Gesamtpaket erkennbar wird, was aber nur schwer vorstellbar ist."

+++ Im Herbst soll über das Kurzpark-Modell verhandelt werden +++

Die Opposition legt noch nach: "Vassilakou handelt nach dem Motto 'Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis'", ätzt VP-Chef Manfred Juraczka. Die FP spricht von "Rot gegen Rot" und "Pickerl-Chaos".

Lisa Steiner 

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