Neue Bim-Streckenführungen Wien

Straßenbahnlinie 25 feiert Comeback

Wiener Linien Grafik Ausbau

Der "25er" feiert sein Comeback im Straßenbahnnetz der Wiener Linien (gelb markiert). Der 26er fährt künftig zur Hausfeldstraße.

Wiener Linien Grafik Ausbau

Der "25er" feiert sein Comeback im Straßenbahnnetz der Wiener Linien (gelb markiert). Der 26er fährt künftig zur Hausfeldstraße.

Die Wiener Linien machen Nostalgikern unter den Nutzern der öffentlichen Verkehrsmitteln eine große Freude. Die ausgemusterte Straßenbahnlinie 25 feiert ihr Comeback und teilt sich mit dem 26er den Weg zwischen Floridsdorf und der bald neuen U2-Station Hausfeldstraße nahe des Stadterweiterungsgebiets "Seestadt Aspern". 96 Prozent der Wiener haben mittlerweile direkten Zugang zum Öffi-Netz.

Die Nutzung der Öffis in Wien ist übrigens beliebter denn je. Bereits 450.000 Jahreskartenbesitzer setzen auf die Fortbewegung in der Stadt mit U-Bahn, Bim und Bus. Die Modernisierungsmaßnahmen und der Ausbau des Wiener-Linien-Netzes tragen Früchte. Die neuen Öffi-Tarife mit der Jahreskarte um 365 Euro wirken sich da ebenfalls aus. Seit Jahresbeginn wurden über 70.000 Jahreskarten neu ausgegeben.

"Der Investitionskurs zahlt sich aus"
"Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten ist es wichtig, Geld für Investitionen in die Hand zu nehmen. Und dass sich Aufwendungen im Bereich der Infrastruktur immer mehrfach auszahlen wird hiermit deutlich unterstrichen", freute sich Vizebürgermeisterin Renate Brauner. "Der stetige Investitionskurs bei den Wiener Linien zahlt sich aus."

Von 2011 bis 2015 sind Gesamtinvestitionen in der Höhe von 2,4 Milliarden Euro in die laufende Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in Wien veranschlagt. Alleine 2012 fließen 475 Millionen Euro in Verbesserungen des Öffi-Netzes. Im Sommer wurde erfolgreich der U1-Teilabschnitt zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz erneuert und für die 2017 fertiggestellte Süd-Verlängerung nach Oberlaa fit gemacht. Bereits Ende 2013 soll die Verlängerung der Linie U2 in den Norden Wiens zur Seestadt Aspern abgeschlossen sein.

Die U1 fährt wieder

Die U1 fährt wieder
Stephanie Kohlbauer und Alexander Karner, die die Jungfernfahrt miterleben durften.
Neue Straßenbahn-Strecken
Auch der Ausbau des Straßenbahnnetzes wird weiter vorangetrieben. Bereits für Ende 2012 zur Teileröffnung des neuen Hauptbahnhofs wird die Linie D zum ostseitigen Eingang verlängert. In einer weiteren Ausbaustufe wird der D-Wagen 2019 bis zur Südspitze des neuen Hauptbahnhof-Stadtteils fahren.

Mit dem Ausbau der Linien 25 und 26 werden zwei wichtige und durchgängige Querverbindungen zwischen Floridsdorf und Donaustadt geschaffen und drei U-Bahn-Linien sowie die S-Bahn miteinander verbunden. Der 25er wird bereits dieses Jahr in Betrieb gehen und führt von Floridsdorf (U6) über Kagran (U1), Erzherzog-Karl-Straße (S-Bahn), Donauspital (U2) zur Oberdorfstraße. Zusätzlich wird 2013 die Linie 26 auf einer Neubaustrecke nach Aspern fahren.

Neue U6-Garnituren
Ein Schwerpunkt wird in den nächsten Jahren auch auf die Modernisierung des Fuhrparks gelegt. Bis 2017 werden insgesamt 660 Millionen Euro in neue Fahrzeuge investiert. Alle Neufahrzeuge werden mit einer Klimaanlage ausgestattet sein und alle neuen Schienenfahrzeuge verfügen darüber hinaus über eine ausgeklügelte Energiespar-Technik. Auch die U6 erhält fünf neue Züge.

Mit dem laufenden Ausbau des Wiener-Linien-Netzes sind die Öffis bereits für 96 Prozent der Wiener in Gehweite erreichbar. Brauner: "Ein eindeutiger Beleg dafür, dass unser Investitionsweg der richtige ist. Unser Ziel für die Zukunft ist somit eindeutig: laufende Evaluierung, Modernisierung und Ausbau dort, wo es Sinn macht und folglich noch mehr Wienerinnen und Wiener zum Umstieg auf die Öffis bewegen."


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