Aus 2. Weltkrieg Wien

Gewehre bei Bauarbeiten gefunden

Gewehr

Symbolbild

Gewehr

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Bauarbeiter stießen bei Grabungen in Wien-Leopoldstadt auf Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg. Älteres Kriegsmaterial wurde in den italienischen Alpen entdeckt.

Auf der Baustelle in der Oberen Donaustraße 15a machten die Arbeiter eine nicht alltägliche Entdeckung. Sie stießen auf Gewehre und etwa zehn Kilo Munition aus dem Zweiten Weltkrieg.

Laut Polizei waren die Waffen bereits in einem sehr schlechten Zustand und nicht mehr funktionstüchtig. Experten der Exekutive sowie des Entminungsdienstes bargen die Kriegsrelikte und vernichteten sie.

Alte Granaten in den Alpen
Wesentlich gefährlicher war die Entdeckung, die italienische Soldaten bei einer Übung in den Trentiner Alpen in 3200 Meter Höhe machten. Weil ein Gletscher des Presanella-Massiv an der südlichen Grenze zwischen Südtirol und dem Trentino teilweise geschmolzen ist, ragten Granat-Spitzen aus den Schneeresten.

Insgesamt wurden 200 Granaten aus dem Ersten Weltkrieg auf einer Fläche von einigen Hunderten Quadratmetern gefunden. Jede einzelne hatte ein Gewicht von sieben bis zehn Kilogramm. Die Behörden brachten sie in Sicherheit.


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