Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Gumball in Wien

Lade Login-Box.

Nein zu Krank und Arm

Hier spenden

Nein zu Krank und Arm

Festival-Highlights 2013

Verpassen Sie nichts!

Festival-Highlights 2013

So leicht geht der Ombre Look!

Sommer-Maniküre

So leicht geht der Ombre Look!

Jennifer Anistons Strip

Familienkomödie

Jennifer Anistons Strip

04.09.2012

"Medikament" verkauft

Kriminelle "Krebsheiler" von Polizei verhaftet

Medikamente

Ein Betrug mit Tabletten und deren Vertrieb ist in Wien aufgeflogen. (© Fotolia)

Eine Wiener Firma steht im Verdacht, ein nicht zugelassenes Arzneimittel hergestellt und als "Allheilmittel" vertrieben zu haben. Der 75 Jahre alte Betreiber der Firma in Wieden und eine 40 Jahre alte Frau wurden in Wien verhaftet. Insgesamt wurden in Wien und Niederösterreich 26 Hausdurchsuchungen durchgeführt.

Seit Jänner 2012 ermittelt das Bundeskriminalamt (BK). Bei dem Arzneimittel handelt es sich um das weder in Österreich noch im EU-Raum zugelassene Präparat "Ukrain". Dieses "Arzneimittel" soll eine vollständige Heilung jeglicher Krebserkrankungen, Strahlenkrankheiten, Aids und vieler weiteren Krankheiten bewirken. Es wurde laut BK an eine Vielzahl von Krebskranken verkauft. Die Schadenssumme wurde auf rund fünf Millionen Euro geschätzt.

Die Festnahmen erfolgten nach einem Auftrag der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betrugs. Der 75-Jährige wurde in seiner Wohnung in Wieden, die 40-Jährige in der Wiener City verhaftet, sagte BK-Sprecher Mario Hejl. Auch gegen weitere Mittäter wird wegen Betrugs ermittelt.

Im Einsatz waren am Dienstag 50 Beamte der Landespolizeidirektionen Wien und Niederösterreich sowie der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES). Dabei wurden zahlreiche Beweisgegenstände - Computer, Laptops, Unterlagen - und mehr als 200.000 Ampullen des Präparats "Ukrain" sowie geringe Mengen Cannabis und Kokain sichergestellt. Eine Ampulle soll um 77 Euro an Kranke verkauft worden sein. "Die Firma gibt es seit 1994", sagte Hejl.

Berschlagnahmte Produkte werden analysiert
Die beschlagnahmten Produkte werden im österreichischen Arzneimittelkontrolllabor (OMCL) des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) analysiert. "Es wird derzeit gegen mehr als 20 Beschuldigte ermittelt", sagte Erich Mayer, der Sprecher der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Neben dem Pharmaunternehmen Nowicky Pharma wurden insgesamt 26 Hausdurchsuchungen durchgeführt.

Ukrain ist ein Arzneimittel aus Schöllkrautextrakten, das ohne aufrechte Zulassung in der EU als alternatives Krebstherapeutikum beworben wurde. Dem BASG liegt im Zusammenhang mit der Verabreichung von Ukrain eine Fallmeldung aus dem Jahr 2003 zu einem anaphylaktischen Schock vor. "Die Patientin musste damals reanimiert werden", sagte Marcus Müllner von der AGES und Verfahrensleiter im BASG.

Die behördliche Zulassung des Arzneimittels Ukrain wurde sowohl durch das Gesundheitsministerium als auch durch die Europäische Kommission (Arzneimittel für seltene Leiden) abgelehnt. Die Zulassung durch das Gesundheitsministerium scheiterte insbesondere daran, dass die Wirksamkeit, Qualität und Unbedenklichkeit des Arzneimittels Ukrain nicht nachgewiesen werden konnte.

News für Heute?


Verwandte Artikel

Stadt lässt Wohnungen auseinandernehmen

Betrug bei Gemeindebau-Sanierung

Stadt lässt Wohnungen auseinandernehmen

Luxus-Dealer verkaufte Koks aus Porsche-Kofferaum

Über 300.000 Euro Straßenwert

Luxus-Dealer verkaufte Koks aus Porsche-Kofferaum

Schon wieder ballern Brüder auf US-Parade

Muttertagsschützen verhaftet

Schon wieder ballern Brüder auf US-Parade

Lugner von "Managerin" um 150.000 Euro betrogen

Versprach Halle Berry als Gast

Lugner von "Managerin" um 150.000 Euro betrogen

"Künstlerin" verletzte Polizisten bei Festnahme

Ausraster auf Kärnter Straße

"Künstlerin" verletzte Polizisten bei Festnahme

Mordversuch an Freundin: Eifersucht als Tatmotiv

18-Jährige auf Intensivstation

Mordversuch an Freundin: Eifersucht als Tatmotiv

Dieser Mann manipulierte Bankomat in Ottakring

"Skimming" auf Thaliastraße

Dieser Mann manipulierte Bankomat in Ottakring

Verwirrte Messer-Lady randalierte in der U-Bahn

Jung-Inspektor reagiert rasch

Verwirrte Messer-Lady randalierte in der U-Bahn

28-jähriger Heroindealer festgenommen

Eigengebrauch & Verkauf

28-jähriger Heroindealer festgenommen

Couragierter Zeuge führte Polizei zu Diebestrio

Standort per Handy durchgegeben

Couragierter Zeuge führte Polizei zu Diebestrio

Vier Festnahmen nach Gebäudeeinsturz

Eigentümer auf der Flucht

Vier Festnahmen nach Gebäudeeinsturz

Todesschütze: "Ich schoss nur in die Hölle!"

Russischer Amokläufer in Haft

Todesschütze: "Ich schoss nur in die Hölle!"

Kritik an Vergabe durch Innenministerium

Bei "Bündnis gegen Gewalt"

Kritik an Vergabe durch Innenministerium

Kugel zerfetzte Zunge des Boston-Bombers (19)

Verdächtiger wird verhört

Kugel zerfetzte Zunge des Boston-Bombers (19)


2 Kommentare von unseren Lesern

0

voviks (1)
06.09.2012 17:51

Lächerlich!
Ukrain ist bekannt seit Jahrzehnten und die KriPo ermittelt seit 2012. Ein Armutszeugnis, insbesondere für die Medien! (ORF inklusive).
_http://www.amazon.de/Krebsmittel-Ukrain-Kriminalgeschichte-einer-Verhinderung/dp/3854850379/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1346946003&sr=8-1

0

unbekannt (1)
05.09.2012 17:08

Pure Frechheit
Dieser Artikel ist mal wieder ein Beweis, dass diese Zeitung einfach nur ein Witz ist!
Schlecht recherchiert und voll mit Lügen bestickt, unglaublich, dass es überhaupt erlaubt ist so eine Zeitung zu drucken!

VerkehrHeute Wien

Untere Donaustraße: Südost Tangente Richtung Zentrum

A22 Donauufer Autobahn: Stockerau Richtung Wien

Thaliastraße: Ottakring - Gürtel

A1 West Autobahn: Wien Richtung St. Pölten

Ottakringer Straße: Ottakring - Gürtel

powered by ÖAMTC Verkehrsservice


LeserHeute

Und so nehmen Sie teil:

Heute.at behält sich vor, Ihre Fotos online unentgeltlich zu verwenden.


Wenn Ihr Foto in der Zeitung oder Ihr Video auf Heute.at veröffentlicht wird, erhalten Sie:


TopHeute


Bundesland wählen


Film wählen


Kinofilm der Woche