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05.09.2012
Fahrgast-Ansturm
Bänke aus Bim werden entfernt
12 Sitze (3 Sitzreihen) werden ausgebaut, damit es mehr Platz gibt (© Wiener Linien)
Probebetrieb mit einem ULF der Linie 43 (© Wiener Linien)
Stehen statt sitzen! So lautet das Motto der Öffi-Betreiber. Ab Montag ist auf der Strecke zwischen Schottentor und Neuwaldegg eine Bim-Garnitur unterwegs, bei der 12 Sitzplätze fehlen. "Der Probe-Betrieb wird mehrere Wochen dauern", bestätigt Wiener-Linien-Sprecherin Anna Reich. Dabei geht es den Öffi-Betreibern aber nicht darum, noch mehr Passagiere in die Garnituren zu "quetschen". Durch den gewonnenen Platz soll es vor allem beim Ein- und Aussteigen zügiger vorangehen.
Zum Vergleich: eine "normale" Bim (© Helmut Graf)
Seit der Ticket-Reform (Jahreskarte kostet 365 Euro) drängen sich immer mehr Fahrgäste in den Öffis. Allein 450.000 Jahreskarten-Besitzer sind quasi täglich damit unterwegs. Wohl auch deshalb wurde die Umbau-Idee geboren.
Was halten Sie davon? Geben Sie schon hier ihre Stimme ab!
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17 Kommentare von unseren Lesern
bacardiihasi... (36)
08.09.2012 14:53
15 Minuten Wartezeit
Ganz ehrlich aber da sieht man wieder, dass nur das Geld zählt. Montags gegen 12h war beim 66a in Alt erlaa eine Wartezeit von 15!!! Minuten! Wie kann man am ersten Schultag eine Intervalle von 15 Minuten führen? Aber klar-wir sparen Geld- da geben wir lieber Sitzplätze weg als mehr Fahrzeuge auszusenden!
Das auch 10 Stehplätze mehr bei diesen Intervallzeiten nichts bringen ist glaub ich jedem Erstklassler klar, nur die Wiener Linien habens anscheinend noch nicht gecheckt!!
RosarioK13 (14)
07.09.2012 22:42
Wieviel Platz ist wirklich in den Öffis
Übrigens hätte mich interessiert, wie das mit den Plätzen in einem Zug ausgerechnet wird... konkrekt der 44B auf den Heuberg rauf hat 29 Sitzplätze, 1 Rollstuhlplatz (wohl auch für Kinderwagen) und 53!!!! Stehplätze... das soll mit mal wer zeigen... klar die SItzplätze sind definiert, aber wie sollen da 53 Leute noch stehen können, noch dazu wenn ein Kinderwagen drin ist??? Das ist ein recht kleiner Bus, da könnte man nicht mal soviele Kinder ohne Rucksack hineinstellen, aber die Realität ist anders, es gibt auch dickere Leute, Leute mit Rucksack, EInkaufstaschen... wenn es gut geht haben 20 stehende Leute Platz...ich müsst mal schauen, wie das in der U-Bahn ist, wieviele dort rein können sollen
RosarioK13 (14)
07.09.2012 22:25
Mehr Öffisfahrer, also logische Konsequenz... mehr Züge, oder?
Toll, dass mehr Leute als früher mit den Öffis fahren... toll, dass die Jahreskarte billiger ist als früher... schön wenn sich der Bürgermeister und Co darüber freuen und es im Heute positiv vermerkt wird, ABER ist eigentlich keiner der Verantwortlichen je auf die Idee gekommen, dass wenn mehr Menschen die Öffis nützen, man auch mehr Züge braucht?
Für mich was das der erste Gedanke, damals schon... sieht das eigentlich sonst kaum wer? Wäre doch logisch, oder?
Nicht erst einmal hab ich erlebt, dass beim Umsteigen von der U4 in die U6 der Zug bereits so voll ist, dass nicht alle Leute umsteigen konnten...
Eigentlich sollte es einem die Logik sagen, dass man bei mehr Leuten in den Öffis, man auch mehr Züge braucht und das Problem nicht mit mehr Stehplätzen zu beheben ist... ICH WILL NICHT STEHEN, wenn ich 15 Minuten oder mehr fahre und die Schulkinder mit viel zu schweren Schultaschen oder Rucksäcken sollten es auch nicht usw.
RosarioK13 (14)
07.09.2012 22:20
Zuerst mal nachdenken... wie kann man den nur auf so eine Idee kommen!!
Weniger Sitzplätze, dafür eingepfercht stehen nach einem langem Arbeitstag oder Schultag? Schwangere, Leute mit Kleinkinder am Arm, Schulkinder mit schweren Schultaschen oder auch nur jemand wie ich, über 50 mit Rückenproblemen besonders bei längeren Stehen... also als ich das erste Mal von mehr Stehplätzen statt Sitzplätzen gehört hab, hab ich mir gedacht jetzt sind die total durchgedreht, irgendwo dagegen gelaufen usw. und dass das NUR jemandem einfallen kann, der NIE mit den Öffis fährt, sondern mit (Dienst-)Auto in die Arbeit und wahrscheinlich noch dazu ein Mann ist.
ALSO BITTE ZUERST MAL NACHDENKEN, BEVOR MAN SO EINEN BLÖDSINN AUCH NUR VORSCHLAGEN KANN.
unbekannt (1)
07.09.2012 08:59
Kapazitätserhöhung
Die Kapazitäten könnten erhöht werden:
*) Indem der Schadstand von 20 bis 25% (ULF) um einige Prozente reduziert wird
*) Indem die Tram endlich an Kreuzungen bevorzugt wird (wie z.B. in Paris) und nicht alle paar Meter 30 Sekunden bis Minuten vor einem roten Signal stehen muss. Alternativ würde das auch Potential für neue Linien bringen, weil pro Linie bei gleichem Intervall dann weniger Züge notwendig wären. Und das ohne Mehrkosten!
RosarioK13 (14)
07.09.2012 22:34
Antwort auf Kapazitätserhöhung
Eine besonders stupide Schienenführung gibt es beim 43 bei der Vorortelinie... wer das so blöde planen konnte, dürfte, würd ich gern wissen. Da gehen die Schienen im Zickzack über die Straße zur Station und wieder zurück, da vorbei kommen, dauert oft 2 Minuten!
Dumm auch bei der Währungerstraße Spitalgasse, wo 5er und 33 mit 37 und 38er das sebe Gleis haben... wenn die letzteren beiden vorne sind und Abbiegen, kann der 5er hinten 2 Ampelphasen zum Überqueren der Währingerstraße brauchen.
siska (1374)
07.09.2012 20:48
Antwort auf Okay
Ist sowieso eine Frechheit...aber: "Die ganze Stadt gehört dir!" heisst es in der bekannten Werbung! :o(
unbekannt (1)
06.09.2012 21:43
Intervalle zu Spitzenzeiten verkürzen
Jetzt haben sie endlich den richtigen Weg eingeschlagen und die Preise gesenkt und jetzt wollen sie uns wie Vieh zusammen quetschen. Dabei wenn die VOR auch noch die Intervalle verkürzt, haben sie nochmal soviel Zuwachs wie in den letzen 6 Monaten!!
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