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07.09.2012

In Wien-Donaustadt

Höfliche Räuberin überfiel Bank

Bank Austria

Eine "höfliche" Bankräuberin hat am Freitagnachmittag in Wien-Donaustadt eine kleinere Geldsumme erbeutet. Die 40- bis 50-Jährige stellte sich brav in der Schlange an und legte, sobald sie an der Reihe war, der Kassierin einen Zettel vor: "Nur große Scheine. Bitte nicht die Taste drücken." Danach machte sie sich in aller Seelenruhe aus dem Staub.

Die etwa 1,75 Meter große und dunkelhaarige Frau hatte die Bank Austria-Filiale in der Langobardenstraße 103 gegen 14.35 Uhr betreten. Sie trug eine Brille, Jeans sowie schwarze Schuhe und einen dunklen Pulli, dessen Kapuze sie aufgesetzt hatte. Nachdem alle anderen Kunden bedient worden waren, zog die schlanke Kriminelle das Schreiben aus ihrer braunen Tasche.

Erst als die Räuberin das Geldinstitut verlassen hatte, suchte die geschockte Angestellte ihren Filialleiter auf und informierte ihn von dem Überfall. Die Alarmierung der Polizei kam zu spät. Nun hoffen die Ermittler auf die Bilder aus der Überwachungskamera. Die Kassierin musste psychologisch betreut werden.

APA/red

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1 Kommentar von unseren Lesern

0

Ludwig54 (192)
15.09.2012 13:31

Kassierin mußte betreut werden
Was heißt hier Betreuung. Ein Eignungstest bei Bedienstete an einem Geldschalter (auch Kassier bei Tankstellen) wäre angebrachter. Wenn jemand mit einem beschriebenen Zettel in Furcht und Unruhe versetzt werden kann dann hat diese Person an dem Arbeitsplatz nichts zu suchen.
Gauner und Verbrecher gibt es überall - als Überfall kann diese Vorgangsweise nicht gesehen werden.
Das war vielmehr eine schriftliche Aufforderung der man entweder nachkommen kann oder auch nicht. Was wäre passiert wenn die Kassierin der Dame den Vogel gezeigt hätte?


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