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23.09.2012
Parkgebühr
Aufregung um das Parkpickerl für Ärzte
Ärztekammer Chef Thomas Szekeres: "Wir werden vom Rathaus im Kreis geschickt." (© Denise Auer)
"Ich wohne in Penzing, habe aber meine Ordination in Meidling. Dort mache ich auch meine Hausbesuche. Parkkarte für Meidling bekomme ich trotzdem keine", klagt ein Praktischer Arzt im "Heute"-Gespräch. So wie ihm geht es vielen Medizinern.
Der Ärztekammer ist das Problem bewusst. Die Verhandlungen mit der Stadt sind nach gutem Start im Sand verlaufen. "Wir werden vom Rathaus im Kreis geschickt. Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou fühlt sich nicht zuständig", so Ärztekammer-Chef Thomas Szekeres.
Es sei kein guter Wille erkennbar, zu einer Lösung zu kommen. "Dabei wollen wir gar kein Gratis-Pickerl, sondern Parkkarten wie sie auch Gewerbe-Betriebe erhalten."
Szekeres befürchtet Mehrkosten für die Stadt. "Wenn Ärzte keine Hausbesuche mehr machen, werden die Kranken eben die Rettung rufen. Das wird dann so richtig teuer …"
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3 Kommentare von unseren Lesern
unbekannt (1)
24.09.2012 14:37
Die Parkometergebühr schon bezahlt!
Jeder kann schon seit vielen Jahren bei der MA67 eine Parkkarte für ganz Wien für zB 6 Monate kaufen. Da bezahlt man die Parkometergebühr für diesen Zeitraum im voraus und bekommt eine hübsche A5 Tafel dafür. Ist praktisch und von den "Blauen" hat man auch eine Ruh! Die Parkuhr braucht man nicht mehr 
!
alfama96 (1)
24.09.2012 14:05
Parkpickerl für Ärzte
Ich frage mich immer wieder, wieso sich jetzt bestimmte Gruppen (Ärzte) über die Parkpickerl-Ausweitung in den äußeren Bezirken aufregen, zumal es auch in den Innenbezirken Ärzte mit Ordinationen gibt, welche sicherlich auch jetzt noch Hausbesuche durchführen. Die letzten Jahre hat sich keine einzige Zeitung darüber aufgeregt, dass es eine flächendeckende Kurzparkzone in den Innenbezirken gibt und dort das Parkpickerl teurer war bzw. ist als in den kommenden Außenbezirken. Erst als bekannt wurde, dass die Außenbezirke eine flächendeckende Kurzparkzone erhalten werden, wurde die Parkometerabgabe und die Verwaltungsabgabe gesenkt. Mit uns innerstädtisch wohnenden hat bis dato auch niemand Mitleid gehabt.
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