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24.09.2012

Polizei rätselt, wieder Heckenschütze?

37-jähriger Slowake in Simmering angeschossen

Polizei Polizeiauto

Auf offener Straße mussten sich Polizei und Rettung um einen angeschossenen kümmern. (© APA/Archivbild)

Ein 37-jähriger Mann ist in Wien vermutlich auf offener Straße angeschossen und am Hals verletzt worden. Der slowakische Staatsbürger gab an, in der Nemethgasse in Simmering von einem Unbekannten attackiert worden zu sein. Das Schussopfer wurde in ein Spital gebracht.

Das Schussattentat ist laut Polizei völlig rätselhaft. Der Slowake war in Simmering auf der Straße unterwegs, als er einen Schmerz am Hals verspürte. Einen Schützen konnte er nicht wahrnehmen. In der Nemethgasse bat er einen 18-jährigen Passanten um Hilfe, der Rettung und Polizei verständigte, so die Exekutive.

Aufgrund der Aussage des Slowaken gab es im Vorfeld weder einen Streit, noch ist der Mann von jemandem überfallen worden. Die Einvernahme gestaltete sich schwierig - ein Dolmetscher musste herangezogen werden -, der 37-Jährige konnte nicht einmal den genauen Tatort beschreiben.

Schon wieder ein Heckenschütze?
Eine Hülse wurde von der Polizei in der Umgebung nicht gefunden. Ob es sich um einen Heckenschützen gehandelt haben könnte, konnte die Polizei weder bestätigten noch dementieren. Am Dienstag wird der Slowake bereits wieder aus dem Spital entlassen, dann wird auch die Einvernahme fortgesetzt.

Bereits Donnerstag ist beim Abendspaziergang mit ihrem Hund eine 19-Jährige am Telefonweg in der Donaustadt an Kopf und Brust von Schrotkugeln getroffen worden. Woher die Projektile stammten, ist weiterhin unklar, ebenso ob es ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt.

2011 haben zwei Heckenschützen in Wien ihr Unwesen getrieben, in dem sie aus einem fahrenden Auto heraus mit einer Luftdruckpistole 14 Personen beschossen und getroffen hatten. Die jungen Männer wurden im März wegen schwerer Körperverletzung und schwerer Sachbeschädigung verurteilt.

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