Fall Hikmet (13) Wien

Nach "Staatsbesuch" droht Abschiebung

Nach "Staatsbesuch" droht Abschiebung

Hikmet lernte Bundespräsident Fischer kennen - jetzt soll er abgeschoben werden (© privat)

Hikmet lernte Bundespräsident Fischer kennen - jetzt soll er abgeschoben werden
Hikmet lernte Bundespräsident Fischer kennen - jetzt soll er abgeschoben werden
Seit acht Jahren lebt Hikmet (13) mit seinen Geschwistern und Eltern in Wien – illegal. Die Asylanträge wurden abgelehnt, jetzt soll die fünfköpfige Familie abgeschoben werden. Ilse Oberhofer, die Nachhilfelehrerin von Hikmet, will das verhindern.

Im Oktober 2010 besuchte Bundespräsident Heinz Fischer das Bundesgymnasium in der Hietzinger Fichtnergasse. Stolz lacht auch Hikmet vom Foto, das ihn mit "seinem" obersten Politiker zeigt. Derzeit fällt dem leidenschaftlichen Fußballer das Lachen aber schwer, denn er soll gemeinsam mit seinen Eltern und Geschwistern Mehdi (6) und Nermi (3) abgeschoben werden.

Ilse Oberhofer will genau das verhindern und gründete die Facebook-Gruppe "Hikmet muss bleiben": "Die Familie ist unbescholten, bestens integriert, und die Kinder sprechen fließend Deutsch, haben viele Freunde. Wir fordern humanitäres Bleiberecht für alle!"

Das soll durch zahlreiche Briefe an die zuständige MA 35 erreicht werden. Jetzt ist die Behörde am Zug!

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9 Kommentare
carinacarina Newcomer (4)

Antworten Link Melden 1 am 30.09.2012 11:09

Ich verstehe,das ganze nicht??? Wie kann man voll Integriert sein,wenn man ja Ilegal da ist?? Wie können die Kinder die Schule besuchen,wie können sie in Osterreich eine meldeadresse haben wenn sie doch Ilegal da sind? Und wie kann man ein bleiberecht erwirken,wenn man doch gar nicht mehr da sein dürfte? Unsere Gesetzte was die Einmanderer betrifft ist mir ein RÄTSEL???????

charlinchen Veteran (100)

Antworten Link Melden 1 am 29.09.2012 22:45

Österreichs Regierung ist erpressbar, während brav arbeitenden Menschen immer mehr gestrichen od.weggenommen wird, transportiert man die Steuergelder dieser hart arbeitenden Menschen in Migranten die obwohl sie wissen das sie abgeschoben werden noch ein Kind nach dem anderen bekommen. Wie gesagt Österreich ist ERPRESSBAR!!!!!!!!

WolfgangZ Newcomer (2)

Antworten Link Melden 2 am 29.09.2012 09:44

Wer möchte das Gesetze eingehalten werden ist also frustriert ..

Diese Familie weiß das sie nicht in Österreich bleiben darf und bekommt trotzden NOCH ZWEI KINDER.

Und wir Trotteln fallen darauf rein !!!

WolfgangZ Newcomer (2)

Antworten Link Melden 2 am 29.09.2012 07:53

wer findet dass man Gesetze einhalten soll wird gleich als frustriert eingeschätzt.
nun mal zum Thema:
die Familie weiß dass sie nicht in Österreich sein darf, bekommt trotzdem noch IN ÖSTERREICH 2 Kinder, und jetzt auf einmal dürfen sie bleiben ?

Ich hab nix gegen diese Kinder, die können nix dafür.
Aber was ich von den Eltern halte oder gar von den österreichischen Politikern die sowas erst entstehen lassen ..... denke ich mir jetzt lieber....

elisabeth.oezuelkue@chello.at Routinier (20)

Antworten Link Melden 0 am 27.09.2012 18:55

Jetzt können wieder einmal alle von ihrem Leben frustrierten auf ein kleines Menschenkind "losschreiben!!!" Seid ihr nicht im falschen Forum???? Schreibt doch bitte im Kro... Forum oder auf der FB-Seite eures HC, da seid ihr unter euresgleichen!!!!

putzmunter Routinier (17)

Antworten Link Melden 6 am 27.09.2012 13:54

Entweder wir haben Gesetze oder nicht. Der Fehler liegt bei den Behörden! Sollen schneller arbeiten,es muss doch möglich sein, nach spätestens 6 Monaten einen Antrag fertig bearbeitet zu haben.
Die Schweizer haben derlei Probleme nicht. Da hat alles seine Ordnung!
Zuerst Ausnahmen bei Zogay jetzt folgen die anderen dem Beispiel nach. So geht es aber nicht.
putzmunter

Ricky Veteran (427)

Antworten Link Melden 5 am 27.09.2012 13:44

müssen uns an die Gesetze in unserem u.auch in anderen Ländern halten. Auch wenn wir nur in den Urlaub ins Ausland fahren müssen wir uns an die Gesetzte unseres Gastlandes halten. Auch kenne ich ein österr.Kind das wegen seiner Legasthenie in d.Schule diskreminiert wird u.obwohl es mittlerweile genug Politiker versch.Parteien wissen, hat sich nur eine bereiterklärt (FPÖ) dem Kind zu helfen, und ich habe noch nie erlebt das sich die linken für ein österr.Kind einsetzen od. auf die Strasse gehen. Und jetzt bin ich gespannt ob der Bericht gebracht wird, da man meistens solche Sachen gerne unter den Tisch kehrt!

Herbalife Newcomer (4)

Antworten Link Melden 7 am 27.09.2012 10:23

Illegal ist illegal
Wo kommen wir denn da hin, wenn wir jetzt bei jedem einzelnen herumdiskutieren müssen?!

Dieses Mulitkulti, wir haben uns alle lieb, jeder kann Gesetze brechen - macht nichts, es gibt eh keine Konsequenzen,... geht mir echt schon wohin!

Gesetze sind da zum eingehalten zu werden

Aber österreich hat ja noch immer den bösen Führerstempel, da kann man die armen illegalen doch nicht ausweisen - moi, arm!

Silvia61 Newcomer (4)

Antworten Link Melden 5 am 27.09.2012 09:03

Ich habe mich vor 7 Jahren in Deutschland angemeldet -- da ich nach wie vor in Wien arbeite, aber jedes 2 Wochenende bei meinem Mann in Deutschland bin -- aus diesem Grunde mußte ich meinen Dienstvertrag, meine Gehaltszettel + die Bestätigung das ich Krankenversichert bin vorlegen .. und darf mich nun 10 Jahre in Deutschland aufhalten - Freizügigkeitesrecht nennt sich dieses - und das in Zeiten von der EU - auch ich bin meinen Pflichten nachgekommen obwohl die Schwachsinn sind und wenn ich Jahre hindurch weiss das ich illegal in einem Land bin - wieso wird das dann wenn ich den endgültigen Bescheid bekomme mit einer Flut von Protestaktionen begleitet, ich kann das echt nicht mehr lese n

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