Schiffsunfall in Wien Wien

60-Meter-Frachter trieb hilflos auf Donau

Die "Fischa" bekommt bald ein größeres Schwesterboot

Kam sofort zu Hilfe: Die Polizei mit der "Fischa"

Die "Fischa" bekommt bald ein größeres Schwesterboot

Kam sofort zu Hilfe: Die Polizei mit der "Fischa"

Am Freitag gegen halb acht konnte ein Kapitän eines tonnenschweren Frachters mit Hilfe der Polizei einem Schiffsunfall auf der Donau vermeiden.

Gegen 7.35 Uhr fielen bei einem 61 Meter langen Frachtschiff die Maschinen aus. Der Frachter, beladen mit 39 Tonnen Ware, trieb manövrierunfähig zwischen Reichsbrücke und Brigittenauer Brücke die Neue Donau stromabwärts.

Der Kapitän setzte sofort einen Notruf an die Polizeifachinspektion Handelskai ab. Die Beamten reagierten blitzschnell. Die Spezialisten, die die Donau laut Polizeisprecher Thomas Keiblinger "in und auswendig" kennen, gaben sofort Ankererlaubnis.

Die Irrfahrt des Schiffes dauerte nur einige wenige Meter, bis es zum Stillstand kam. Polizisten machten sich auf dem Polizeiboot "Fischa" sofort an die Rettung des Frachtschiffs. Andere Schiffe wurden via Funk über die Behinderung auf dem Donaustrom gewarnt.

Noch an Ort und Stelle des Notankerplatzes konnte der Maschinenschaden behoben werden und das Schiff setzte wenig später seine Fahrt fort.


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