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02.10.2012

Michael Häupl im Heute-Talk

Bürgermeister zu Pickerl, Gebühren, Volksbefragung

Michael Häupl

Stadt-Chef Häupl steht in der Kritik. (© Sabine Hertel)

Parkpickerl, Gebührenerhöhungen, Volksbefragung – Wiens Bürgermeister Michael Häupl im Talk mit Heute-Vize-Chefredakteur Peter Lattinger:

Über die ersten Parkpickerl-Tage:
"Für ein Urteil ist es noch zu früh, da wird man sich einen Monat Zeit lassen müssen. Ich erwarte, dass es sich nach einem Monat so einpendelt, wie es jetzt in den Inner- Gürtel-Bezirken schon der Fall ist. An den Pickerlgrenzen und außerhalb wird es da und dort zu prophezeiten Überparkungen kommen."

Über eine Ausdehnung der Parkpickerl-Zone:
"Ich erinnere mich gut an die Ausweitung vom ersten Bezirk auf die inneren Gürtelbezirke. Da sind eineinhalb Jahre später die anderen gekommen und haben ebenfalls ein Parkpickerl beantragt. Ich gehe davon aus, dass es ähnliche Entwicklungen jetzt auch geben wird. Aber neue Zonen kommen nur behutsam und in Teilen von Bezirken. Und nur im Einverständnis mit den Bezirken."

Über den Termin der Pickerl- Volksbefragung: "Ich will die Arbeitsgruppe zur Neuregelung der Parkzonen nicht unter Zeitdruck setzen. Definitiv wird sie nicht gemeinsam mit der Abstimmung über die Wehrpflicht stattfinden. Ich rechne mit einem Termin im ersten Quartal 2013."

Über die abgefragten Themen:
"Es werden mehrere Themen abgefragt, da bin ich gerne bereit, mit der Opposition zu reden, ob sie auch Fragen stellen möchte. Sie müssen halt dazupassen. Es wird aber sicher nicht nur um Verkehr gehen."

Über die Gebührenerhöhungen:
"Vonseiten der Stadt haben wir das Programm abgeschlossen."

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10 Kommentare von unseren Lesern

0

20er (1003)
06.10.2012 00:16

Lieber Michl!
Bei der nächsten Wahl bist Geschichte und kannst dich mitsamt deiner griechischen freundin ganz deinem Veltliner widmen, aber ins Rathaus kommts Ihr nimmer!!

0

Atlatus (2)
05.10.2012 18:28

Wenn Dr. Häupl ein Bursch wär....
...dann hätte er die Einnahmen der Parkstrafen von gestern (ca 40000.-Euro) zumindest wohltätigen Zwecken gestiftet.
Aber er ist kein Mensch mit Herz sondern nur ein voll kalkulierend-knallharter Politiker.

0

Atlatus (2)
05.10.2012 18:24

Wenn er ein "Bursch" wäre...
Wenn Hr. Dr.Häupl ein "Bursche" wäre, würde er die Einnahmen ca 40000.-€ aus der gestrigen Losung der Parkstrafen der neuen Bezirke caritativen Zwecken widmen. Aber er ist eben KEIN Bursche.

0

zerosworld (53)
03.10.2012 12:26

Veraschung der Bürger
DIe Politiker veraschen die Bürger, das ist ein Fakt. Sie erhöhen Gebühren, führen neue ein, usw..

Was machen wir österreicher?

Viele gleuben die Märchen der Politiker manche meckern zwar aber sonst passiert nichts!

Wenn wir die demokratischn Mittel wie Demonstrationen gegen diese ungerechtigkeiten nicht verwenden dann haben wir sie auch nicht verdient.

Die Politiker beschneiden unsere rechte und unsere Geldbörse immer mehr!!
Eigentlich müssten die Bürger gegen die Politiker beim Verfassungsgericht klagen.

1

josef4 (157)
04.10.2012 20:26

Antwort auf Veraschung der Bürger
vollkommen richtig,anstatt sich an Berlin zu Orientieren, 10 od.20 € für alle Wr,Kennzeichen dafür auch freies Parken in ganz Wien, aber nein da werden Summen verlangt welche Haarsträubend sind, aber der Effekt ist gleich Null,nein noch viel schlimmer jetzt haben nämlich die Nachbarbezirke keinen Parkplatz,solch ein Scheiß kann nur einer Unfähigen Verkehrsministerin entspringen,also sofort weg bei der nächsten Wahl ROT+GRÜN Häupl +Vassilakou sind bloß Anzocker und haben überhaupt keine Bürgernähe.

6

BlackDog27 (18)
03.10.2012 08:48

Braucht er
Kohle fürs nächste Viertel Veltliner? Also Spaß bei Seite Politiker die das Volk mit immer neuen Steuern, Gebühren oder Erhöhungen aussaugen gehören endlich weg. Häupl ist sich in Wien seines Postens als Bürgermeister zu Siegessicher und weiß das der Großteil wieder SPÖ wählt

4

bacardiihasi... (41)
03.10.2012 07:53

Abgesetzt
Ein Politiker, welcher nicht für das Volk ist sollte schnellstmöglich abgesetzt werden. Ich hoffe die nächsten Wahlen zeigen unserer Politik mal den Finger ..

2

mari86 (3)
03.10.2012 07:44

1,5 Jahre?!
Das Chaos soll jetzt so weiter gehen? 1,5 Jahre lang...?!
Es ist eine Katastrophe im Teil des 14.Bezirks zu wohnen, der vom Parkpickerl ausgenommen ist.
Man findet absolut keinen Parkplatz mehr. Alle die im 14. mit Parkpickerl wohnen parken jetzt im Parkpickerl-freien 14. Bezirk.Zudem kommt dass einige Baustellen mindestens 10-15 Parkplätze versperren.
Dann kann man 30min im Kreis fahren und findet keinen Parkplatz. Das tut der Umwelt richtig gut.

0

WaW (29)
04.10.2012 08:37

Antwort auf 1,5 Jahre?!
bin völlig deiner Meinung, mich trifftst genauso hart, was würde ich alles dafür geben im Pickerl-Bereich zu wohnen..... Aber nein jetzt kann ich jeden Tag 30-90 Minuten suchen, mit den ganzen Schnorrern die sich zu geizig sind das Pickerl zu kaufen und den ganzen Pendlern, tzzzzt. Ich verstehe die Wut vollkommen!!!

0

HansDampf (4)
08.10.2012 15:27

Antwort auf Antwort auf 1,5 Jahre?!
Verabschiedet euch von der Wahnvorstellung, das Pickerl würde euch Erleichterung bringen. Es gibt bereits genug Pickerlbezirke, die es seit Jahren haben und wo trotzdem keine freien Parkplätze zu finden sind. Auch der Verkehr ist dort alles andere als beruhigt. Klar, dort kreisen die Anwohner und fahren ihr Parkpickerl spazieren.


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