Gnadenlos abgestraft Wien

76.716 Euro an einem Tag durch Pickerlsünder

2 Beamtinnen bei der (einträglichen) Arbeit.

Zwei Beamtinnen bei der (einträglichen) Arbeit.

2 Beamtinnen bei der (einträglichen) Arbeit.

Zwei Beamtinnen bei der (einträglichen) Arbeit.

Drei Tage und keine Minute länger: Kaum ist die Schonfrist für Pickerlsünder in den erweiterten Kurzparkzonen abgelaufen, straft die Stadt Falschparker gnadenlos ab. Allein am ersten Tag hagelte es 2131 Anzeigen! Einnahmen für die Stadt: satte 76.716 Euro.

Mehr als 200 Anzeigen pro Stunde: Das ist die Bilanz des ersten Tages, an dem die Parksheriffs in den neuen Pickerl-Bereichen hart durchgreifen durften. Setzt sich der Trend fort, kann sich die Stadt bei Strafen von 36 Euro auf Mehreinnahmen von knapp einer Million pro Monat freuen.

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Kein Wunder, dass diese Zahlen weitere Begehrlichkeiten wecken. So kritisierte der ÖAMTC die "still und heimlich" durchgeführte Erweiterung der Pickerlzonen in der Leopoldstadt und Landstraße. Sie sei ohne "vernünftige Information der Anrainer" erfolgt.

Freude – wenn auch Schadenfreude – herrscht dagegen bei den Grünen über das Chaos nach der Erweiterung. Kultursprecher Klaus Werner-Lobo twitterte wörtlich: "haha, ein bisschen schadenfreude hab ich schon dass es die bezirke die kein parkpickerl wollten (v. a. 10, 18) jetzt reinsch...;-)."


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