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09.10.2012

"Kriegserklärung an NÖ"

Parkpickerl-Ärger: Pröll warnt Wien

Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll

Schwer belastet: Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (© dapd)

Die Parkpickerl-Ausweitung in Wien sorgt bei vielen Pendlern für Riesen-Unmut. Niederösterreichs Landeschef Erwin Pröll (VP) stellt sich jetzt schützend vor seine Landsleute und richtet warnende Worte an Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

+++ Häupl will "Pendler nicht aus Wien vertreiben" +++
+++ Parkpickerl-Zone bald noch größer +++

Im Streit ums Parkpickerl wird nun auch der politische Ton zwischen Wien und Niederösterreich rauer. Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll macht seinem Ärger über die Verkehrspolitik der rot-grünen Stadtregierung im "Heute"-Gespräch Luft: "Eine zusätzliche Erweiterung wäre ein unfreundlicher Akt gegen niederösterreichische Pendler, die die Wiener Wirtschaft beleben, und würde mögliche Alternativen, über die gerade verhandelt wird, noch schwieriger machen."

+++ Parkpickerl: Erster Racheakt an Pendler-Pkw +++

Zuvor hatte sein Verkehrslandesrat Karl Wilfing in der "Presse" sogar von einer "Kriegserklärung" gesprochen, sollte eine neuerliche Ausweitung ohne Abstimmung mit Niederösterreich erfolgen.

Vassilakou beruhigt
Die derart angegriffene Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou versucht gegenüber "Heute" zu beruhigen: "Wir sind mit Niederösterreich in gutem Einvernehmen und arbeiten zusammen." Wichtig sei jetzt die rasche Errichtung von Park & Ride-Anlagen, "möglichst bereits in Niederösterreich" sowie die Verdichtung der S-Bahn-Intervalle auf zehn Minuten.

Und: Die Ausweitung sei "nicht überfallsartig" erfolgt. Bleibt abzuwarten, ob sich Erwin Pröll angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen in seinem Bundesland und 185.000 niederösterreichischen Pendlern (= potenziellen Wählern) so leicht beschwichtigen lässt …
(© Robert Zwickelsdorfer)

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2 Kommentare von unseren Lesern

1

siska (1377)
10.10.2012 12:50

Die Grünen schaffen es...
...ein Land und seine Leute zu spalten! Eine Frechheit, was da vor sich geht!
In Klosterneuburg und Umgebung gibt - und gab - es genug Wiener, die sich dort ein Wochenenddomizil bauten. Mein Mann, der wohnte eine Zeitlang in dieser Gegend, wollte auch so ein Häuschen, aber da hiess es, es gäbe keines. Die Kennzeichen sind hauptsächlich "WU" und "W" - auch heute noch! Aber wehe, wenn ein Niederösterreicher es wagt, zur Arbeit nach Wien zu pendeln... es kann nicht jedem zugemutet werden - und vor allem fahren die Busse und Züge nicht zu jeder Zeit - stundenlang zur Arbeit und retour zu fahren! Aber damit wollen die Grünfuzzis nix zu tun haben.

3

zerosworld (53)
10.10.2012 08:07

Kommt zurück in die Realität
liebe Politiker es reicht nicht die Sbahn interwalle zu verkürzen! Mann muss auch das Streckennetz ausbauen. Es muss zuerst eine Vernünftige Alternative geschaffen werden befor ihr noch mehr blödsinn macht!! Da wunden sich die Politiker echt warum sie so unbeliebt sind. Ich kann nur sagen selber schuld rot/grün das kostret sicher Wählerstimmen. Ich hoffe ihr verliert die nächste Wahl haushoch. Das habt ihr verdient!!


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