Von Schrotkugeln getroffen Wien

Schrot-Attacke geklärt: Opa verletzte Wienerin (19)

Pistolenkugel


Pistolenkugel

Jene Wienerin, die Ende September beim Spazierengehen von Schrotkugeln getroffen worden war, gestand nun, von ihrem Großvater aus Unachtsamkeit angeschossen worden zu sein. 

Die 19-jährige Frau hatte angeben, bei einem Spaziergang mit ihrem Hund auf einem Feldweg unweit des Telephonwegs von zahlreichen Schrotkugeln im Gesichts- und Brustbereich getroffen und verletzt worden zu sein.

Ihr 21-jähriger Lebensgefährte, der bei dem Spaziergang ebenfalls dabei war, bestätige den Vorfall bei seiner Einvernahme. Die Frau wurde mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Spital gebracht.

Nach langwierigen Ermittlungen gelang es den Beamten des Landeskriminalamtes nun, den Tathergang zu klären. Beschusstests und andere kriminaltechnische Untersuchungen ließen Zweifel an der Version des Opfers entstehen.

Bei einer neuerlichen Einvernahme am Donnerstag gestand die 19-Jährige nach anfänglichem Leugnen, dass sie von ihrem im gemeinsamen Haus lebenden 76-jährigen Großvater aus Unachtsamkeit mit einem Kleinkalibergewehr angeschossen worden war. Der 21-jährige Lebensgefährte des Opfers wird nun wegen falscher Beweisaussage angezeigt.


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