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14.10.2012
Sanierung hat begonnen
Gürtelbrücke: Erwarteter Stau blieb vorerst aus
Baustelle: Die Gürtelbrücke verbindet Döbling, Brigittenau und Alsergrund (© Grafik)
Die Brücke über den Donaukanal ist eine der meistbefahrenen Wiens: Rund 80.000 Fahrzeuge brettern täglich über die Verbindung zwischen Brigittenau, Döbling und Alsergrund.
Ein wichtiger Abschnitt des Wiener Gürtels - die Gürtelbrücke zwischen der Brigittenau und Döbling - ist ab Dienstag nur mehr erschwert passierbar. Aufgrund von Sanierungsarbeiten wurde in Richtung Döbling in der vergangenen Nacht eine Fahrspur gesperrt. Der große Stau ist vorerst ausgeblieben, ab kommender Nacht wird es aber auch in der Gegenrichtung enger.
"Die Umstellung ist gut verlaufen, es war fast weniger Verkehr als sonst", berichtete ein Sprecher der städtischen Brückenbauabteilung. Hilfreich sei dabei möglicherweise der Feiertag am Freitag gewesen, da manche sich die ganze Woche Urlaub genommen haben dürften. Es sei nicht auszuschließen, dass es künftig doch noch zu gröberen Behinderungen kommt.
In Richtung Brigittenau gäbe es ab morgen, Mittwoch, dazu die Gelegenheit: Denn in der kommenden Nacht werden auch auf dieser Seite die zwei Fahrspuren auf eine reduziert. Verschärft wird die Situation durch den Umstand, dass Umleitungen im unmittelbaren Bereich nicht zur Verfügung stehen. Die Verbindung, so hieß es, könne nur großräumig umfahren werden. Empfohlen wird darum der Umstieg auf die Öffis.
Drei Jahre Sanierungsdauer
Die Sanierung der Gürtelbrücke über den Donaukanal wird insgesamt rund drei Jahre dauern. Das Bauwerk ist circa 50 Jahre alt, es wird täglich von rund 65.000 Fahrzeugen frequentiert.
Nach 50 Jahren sind umfassende Sanierungsarbeiten notwendig geworden. Tragende Betonteile werden abgerissen, Gehsteige renoviert, Geländer ersetzt. Kosten: 20 Mio. Euro.
In der ersten Bauphase bis Juli 2013 wird der Mittelstreifen abgetragen. Die Fahrbahnen nach Brigittenau sind ab heute gesperrt, die Brücke ist nur mehr einspurig befahrbar. Mit erheblichen Staus ist zu rechnen. Es empfiehlt sich, großräumig auszuweichen. Auch die unmittelbar nächsten Übergänge über die Donau, die Heiligenstädter Brücke und die Friedensbrücke, sind in den Spitzenzeiten stark frequentiert. Die MA 29 empfiehlt, diese Bereiche in den Spitzenzeiten nach Möglichkeit zu meiden.
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