In Wien Donaustadt Wien

Bankomat wurde im Morgengrauen gesprengt

Bankomat-Kassa

Zahlen mit Bankomat-Karte soll künftig ohne direkten Kontakt funktionieren (Symbolfoto) (© APA)

BANKOMAT IN WIEN-DONAUSTADT GESPRENGT
Die Ermittler beim Sichern der Spuren.
In Wien-Donaustadt ist Montag früh ein Bankomat gesprengt worden. Unbekannte sollen nach ersten Informationen der Polizei einen Geldautomaten am Biberhaufenweg 117 zerstört haben. Die Täter dürften mit Beute entkommen sein. Der Bankomat gehörte zu einer Spar-Filiale.

Die Täter dürften bei der Bankomat-Sprengung in der "üblichen" Weise vorgegangen sein: Sie haben Gas in das Gerät eingeleitet. Das sagte Polizeisprecherin Michaela Rossmann am Montag am Tatort. Es handelt sich um die vierte Bankomat-Sprengung in diesem Jahr in Wien.

Die Detonation erfolgte um 4.20 Uhr. Vier Minuten später war die Polizei bei der Spar-Filiale. Zwei etwa fünf Quadratmeter große Scheiben war zerborsten, der Bankomat gesprengt. Über die Höhe der Beute lagen vorerst keine Angaben vor.

Täter flohen in Schwarzem BMW
Ein Zeuge hatte einen schwarzen BMW, geschätztes Baujahr 1990, auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt beobachtet. Er sah, wie das Auto nach dem Vorfall über den Biberhaufenweg gegen die Einbahn flüchtete. Wie viele Personen an dem Coup beteiligt waren, konnte er nicht beobachten. Die Polizei nimmt aufgrund der Erfahrung mit solchen Delikten an, dass es sich nicht um einen Einzeltäter handelt.

Zuletzt wurden Mitte Mai in Floridsdorf und Brigittenau zwei Geldautomaten in die Luft gesprengt. Ob die Taten sonst einen Zusammenhang aufweisen, kann erst nach der Auswertung des Tatortes gesagt werden.


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