Auch Internetbetrug gestiegen Wien

Immer mehr Gewalttaten beschäftigen Wiens Polizei

Immer mehr Gewalttaten beschäftigen Wiens Polizei

Einbrüche und Überfälle gingen zurück, dafür stieg die Gewaltbereitschaft (© APA/Symbolbild)

WEGA Polizei Spezialeinheit WEGA-Beamter Polizist
Einbrüche und Überfälle gingen zurück, dafür stieg die Gewaltbereitschaft
In Wien ist die Gesamtkriminalität in den ersten drei Quartalen 2012 leicht - um 2,7 Prozent - gestiegen. 150.300 Anzeigen wurden von Jänner bis September an die Staatsanwaltschaft erstattet, um 3.897 Fälle mehr als im Jahr davor. Auch in der Wien setzt sich der österreichweite Trend fort: Internetbetrug lässt die Anzeigen insgesamt steigen. Steigerungen gab es auch im Bereich Körperverletzung.

1.969 Raube wurden von Jänner bis September angezeigt (2011: 1.945). Bei den Banküberfällen verzeichnen die Kriminalisten einen leichten Abwärtstrend: Sie gingen von 29 auf 27 Fälle zurück. Eine deutliche Steigerung gab es hingegen bei den Juwelierrauben, die Zahl der angezeigten Delikte ist von neun auf 19 gestiegen, berichtete das Landeskriminalamt in einer Aussendung.

Zurückgegangen sind die Handtaschenraube von 315 auf 287 Fälle, ebenso "Raub auf offener Straße" von 870 auf 779 Fälle und "Raub von Mobiltelefonen" von 376 auf 342 Anzeigen.

Weniger Morde, mehr Körperverletzungen
Ein Anzeigenplus verzeichnete die Polizei bei Delikten gegen "Leib und Leben" um 6,5 Prozent auf insgesamt 18.902 Fälle. Gleichzeitig gingen die Tötungsdelikte von Jänner bis September 2012 um vier Fälle zurück (2012: 13; 2011: 17). Die Aufklärungsquote in diesem Bereich ist hoch und beträgt 100 Prozent. Anzeigen wegen Körperverletzungen stiegen von 9.366 (2011) auf 10.243 Fälle (2012) um rund neun Prozent.

Positive Entwicklungen gab es bei Einbruchsdiebstählen von 29.188 Anzeigen im Vorjahr auf 28.872 in den ersten neun Monaten heuer (minus 1,1 Prozent). Wohnungseinbrüche gingen um 12,3 Prozent zurück, jene in Fahrzeuge um 15,8 Prozent. Auch Fälle von Pkw-Diebstählen wurden weniger: minus 3,3 Prozent.

Die Internetkriminalität explodiert förmlich
Kriminelle Machenschaften im Internet nehmen weiter zu. In den ersten drei Quartalen des heurigen Jahres hat es in Österreich um 150 Prozent mehr Anzeigen (7.729) gegeben als im Jahr davor (2011: 3.114 Anzeigen). Die Gesamtkriminalität in Österreich ist dadurch von Jänner bis September um 3,1 Prozent wieder gestiegen (2012: 404.958; 2011: 392.837). Die Aufklärungsquote liegt bei derzeit bei 42,2 Prozent.

Betrug im Internet boomt: Wurden in den ersten neun Monaten des Vorjahres 1.179 Fälle angezeigt, gab es im gleichen Zeitraum 2012 eine Zunahme um fast 200 Prozent auf 3.530 Anzeigen. Deutliche Steigerungen - bei kleineren Absolutzahlen - gab es auch beim Phishing (Anstieg von 92 auf 331 Anzeigen) und Hacking (Anstieg von 158 auf 515 Anzeigen).

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1 Kommentar
Ricky Veteran (427)

Antworten Link Melden 1 am 16.10.2012 17:19

die hinter den Taten stehen, dann weiß man wo man ansetzen muß. Und wenn man nichts unternimmt dann werden die Straftaten nächstes Jahr noch mehr ansteigen,und es wird noch mehr alte u.wehrlose Menschen geben die niedergeschlagen u.um Hab u.Gut gebracht werden.

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