Club unter Beobachtung Wien

Polizei prüft Flatrate-Puff wegen Zuhälterei

Chef Peter Laskaris im Diskount-Bordell

Chef Peter Laskaris im Diskount-Bordell: "So viel Sex, wie der Gast will - und kann.« (© Denise Auer)

Peter Laskaris
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Am Mittwoch öffnet in Wien Meidling der "Red Rooms Flatrate Club" seine Pforten. Das Bordell lockt Kunden mit einem Pauschalpreis von nur 99 Euro, um die dann soviel "konsumiert" werden darf, wie die Ausdauer hergibt. Doch schon jetzt ist das Konzept der Stadt Wien und der Polizei ein Dorn im Auge.

Die Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) sieht etwa den Schutz der in dem Etablisement arbeitenden Damen  nicht gegeben und befürchtet eine Ausbeutung. "Das Wiener Prostitutionsgesetz soll Rechtssicherheit für die Frauen schaffen und dafür sorgen, dass sie selbstbestimmt in der Prostitution arbeiten können. Das ist aus der ersten Analyse an diesem Modell heraus nicht gegeben", sagt sie in einem Interview mit dem ORF.

Tatbestand der Zuhälterei?
Die Wiener Polizei will zudem prüfen, ob sich der Betreiber Peter Laskaris dem Tatbestand der Zuhälterei schuldig macht. Denn wenn er von den Prostituierten Geld kassiert und sie selber nur einen kleinen Teil der Einnahmen erhalte, wäre das erfüllt.

Der Geschäftsmann sieht allen Vorwürfen locker entgegen. Man habe alle heiklen Punkte im Strafgesetzbuch rechtlich prüfen lassen. Es gebe einen "großen Interpretationsspielraum".

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1 Kommentar
swabo Routinier (20)

Antworten Link Melden 2 am 03.07.2013 22:57

Das ist der größte Dampfplauderer weit und breit. Das ärgste dabei ist, dass die Medien sich noch dazu von ihm instrumentalisieren lassen und ihm so eine Gratiswerbung bieten! Übrigens, was war heute mit der groß angekündigten Eröffnung? Nichts war damit, eben nur Dampfplauderei

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