Identitären-Aktion in Wien

Nach Anschlag: Rechtsextreme vor deutscher Botschaft

Identitäre

Die "Identitären" bei einer Demonstration im August 2016 (© Helmut Graf)

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Die sogenannte "Identitäre Bewegung" fordert nach dem Anschlag in Berlin "Remigration" und ein nächtliches Ausgangsverbot für Asylwerber. Am Dienstag Abend legten Mitglieder eine Schweigeminute vor der deutschen Botschaft in Wien ein.

"Wir gedenken heute Abend der Opfer des Terrorismus", hieß es auf der Facebook-Seite der Identitären. Während die Hintergründe des Anschlags von Berlin (12 Tote, 48 Verletzte) noch unklar waren, wollte die als rechtsextrem eingestufte Gruppe bereits die Verantwortlichen ausgemacht haben: "Dieser Anschlag hätte durch geschlossene Grenzen wohl verhindert werden können. Die Verhinderer einer vernünftigen Grenzpolitik sind mitverantwortlich."

Um 18.30 Uhr trafen sich Mitglieder der Gruppe vor der deutschen Botschaft im ersten Bezirk, wo sie Kerzen niederlegten. Aus Kriegsgebieten Geflüchtete waren nicht eingeladen: "Wir fordern Remigration und ein nächtliches Ausgangsverbot für alle Asylwerber."
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