Dramatische Zahlen

Übergriffe auf AMS-Mitarbeiter um 163 Prozent gestiegen

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In der Dresdner Straße gab’s 145 Vorfälle.

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In der Dresdner Straße gab’s 145 Vorfälle.

Eine parlamentarische Anfragebeantwortung von Arbeits- und Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) zeigt, dass aggressive Vorfälle beim AMS innerhalb eines Jahres rasant angestiegen sind. Es sind dramatische Zahlen.

In Wien gab es 2014 bei den Standorten des Arbeitmarktservices insgesamt 269 Zwischenfälle. Im Jahr darauf stiegen die Vorfälle, zu denen tätliche Angriffe oder Sachbeschädigungen zählen, um 163 Prozent auf 710 an! Alleine bei der Service- Line wurden voriges Jahr 449 Prozent mehr Drohungen, Beleidigungen und schriftliche Attacken verzeichnet als noch 2014. Am Standort in der Dresdner Straße erhielten die Mitarbeiter vergangenes Jahr 145 Drohungen – 1.218 Prozent mehr!

Allerdings stammen alleine 137 dieser schriftlichen Angriffe von einer einzigen Person. Bei den 710 Vorfällen, die 2015 gezählt wurden, mussten Mitarbeiter 16 Mal die Polizei rufen. Das bedeutet ein Plus von 100 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr. Dabei wurde vier Mal Strafanzeige erstattet und gegen zwei Personen ein Hausverbot ausgesprochen.

Alle Zahlen zu jedem AMS-Standort in Österreich unter:
 

BILDER DES TAGES

24.02.2017: Ein Berg Garnelen
24.02.2017: Wieviele Garnelen schon durch die Hände von Benedito gegangen sind, weiß niemand. Unzählige sicherlich, betreibt der 66-Jährige doch eine Rösterei in Corumbau (Brasilien).

Themen: AMS Übergriff
Orte: Wien

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