Probleme mit Kleingartenhaus

Wegen 18 Quadratmetern: "Heute stehe ich auf der Straße"

Abriss: Helmut G. steht vor seinem Haus – und dem Nichts.

Abriss: Helmut G. steht vor seinem Haus – und dem Nichts.

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Abriss: Helmut G. steht vor seinem Haus – und dem Nichts.

Abriss: Helmut G. steht vor seinem Haus – und dem Nichts.

Große Probleme mit einem Kleingartenhaus: Der Floridsdorfer Helmut G. verliert nach 35 Jahren sein Zuhause, weil es um 18 Quadratmeter zu groß ist.

Ein Brief der MA 25 zog Helmut G. unlängst den Boden unter den Füßen weg. "In dem Schreiben steht, dass heute Mittag Herrschaften vom Amt kommen, um den Abriss meines Hauses zu besprechen", sagt der Floridsdorfer zu "Heute". Hintergrund des persönlichen Dramas: Das Häuschen des 62-Jährigen in einer Schrebergartensiedlung misst 68 statt der erlaubten 50 Quadratmeter.

Helmut G.: "Ich wohne hier seit 35 Jahren. Meinen Nachbarn und mir wurden immer Sondergenehmigungen ausgestellt, die allerdings auf zehn Jahre befristetet waren. Die 18 Quadratmeter Übergröße haben nie jemanden gestört." Bis jetzt.
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"Die Spezialerlaubnis wurde nun nicht mehr erteilt, weil sich andere Anwohner über das Entgegenkommen beschwert haben", ist der Wiener sicher. Der Abriss scheint besiegelt. "Zig Berufungen und eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof haben nichts gebracht", zürnt er. Nun droht dem Mann der Ruin. "Ich stehe, nach gerade überwundenem Lungenkrebs, auf der Straße und habe nicht einmal das Geld für die Umzugskartons", sagt Helmut G. Er hat Top-Anwalt Werner Tomanek engagiert, der auf eine menschliche Lösung hofft: "Das ist doch übertriebene Härte."

BILDER DES TAGES

27.03.2017: Farmer-Protest mit Ratte
27.03.2017: Ein Farmer aus dem indischen Bundesstaat Tamil Nadu beißt aus Protest in eine Ratte, um eine Dürre-Nothilfe von der Regierung zu fordern.

Themen: Abriss Gericht Haus
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