"No Weibs" statt "Good Weibs"

Setzt Bürgermeister Häupl seine Frauen vor die Türe?

lakatkampagne der SPÖ-Frauen im Jahr 2015. (v.l.n.r.) Renate Brauner, Sonja Wehsely, Sandra Frauenberger und Ulli Sima

Plakatkampagne der SPÖ-Frauen im Jahr 2015. (v.l.n.r.) Renate Brauner, Sonja Wehsely, Sandra Frauenberger und Ulli Sima

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lakatkampagne der SPÖ-Frauen im Jahr 2015. (v.l.n.r.) Renate Brauner, Sonja Wehsely, Sandra Frauenberger und Ulli Sima

Plakatkampagne der SPÖ-Frauen im Jahr 2015. (v.l.n.r.) Renate Brauner, Sonja Wehsely, Sandra Frauenberger und Ulli Sima

Im Machtkampf der Wiener SPÖ vor der Regierungsumbildung durch Bürgermeister Michael Häupl meldeten sich jetzt auch die Frauen- und Mädchenberatungsstellen zu Wort: Per Mail setzen sie sich für drei Stadträtinnen ein. Doch heißt es dennoch bald angelehnt an eine SP-Werbekampagne "No Weibs" statt "Good Weibs" für Wien?

Mit Sonja Wehsely, Sandra Frauenberger und Renate Brauner stehen angeblich drei Stadträtinnen auf der Abschussliste. Umweltstadträtin Ulli Sima gäbe es auch noch.

Das rief nun die Frauen- und Mädchenberatungsstellen auf den Plan: "Seit vielen Jahren hat diese Stadt einen hohen Frauenanteil in der Regierung. Diesen Weg soll Wien weitergehen und sich nicht von den offensichtlich
frauenfeindlichen Versuchen, gezielt die weiblichen Stadträtinnen abzuschießen, beeindrucken lassen", schreiben sie in einem Mail an SPÖ-Funktionäre.
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Denn als Nachfolger seien nur Männer im Gespräch. Der SP-Streit ist nicht nur ein Kampf der Geschlechter, sondern auch einer zwischen den Bezirken. Am Montag stellten sich die SP-Vorsteher der Innenbezirke (Alsergrund, Mariahilf, Wieden) hinter Bürgermeister Michael Häupl und gegen die "Rebellengruppe" rund um
Christian Deutsch.

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