Fall fürs Gericht

Versteckte Kamera: "Mein Vermieter spioniert mich aus"

Mieter Alexander L.* zeigt die versteckte Mini-Kamera im Stiegenhaus des Altbaus.

Mieter Alexander L.* zeigt die versteckte Mini-Kamera im Stiegenhaus des Altbaus.

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Mieter Alexander L.* zeigt die versteckte Mini-Kamera im Stiegenhaus des Altbaus.

Mieter Alexander L.* zeigt die versteckte Mini-Kamera im Stiegenhaus des Altbaus.

Um den Mieter aus der Wohnung zu bekommen? Eine Immo-Firma soll in Wieden kleine Überwachungskameras im Haus versteckt und einen Privatdetektiv eingeschaltet haben. Ein Fall fürs Gericht.

Mieter Alexander L. (42, Name geändert) kämpft um seine Wohnung in der Weyringergasse 7a in Wieden: Der Wiener wohnt seit 1993 in dem Altbau, bezahlt für 86 Quadratmeter 320 Euro Miete. Nun wurde sein Mietvertrag gekündigt, weil er angeblich kaum zu Hause war. Versteckte Kameras im Stiegenhaus sollen seine Wohnungstüre kontrolliert haben.

"Mein Vermieter hat mich ausspioniert und sogar einen Privatdetektiv beauftragt", behauptet der Kraftfahrer. Tatsächlich hält der Hauseigentümer dem Mieter in einem Brief vor, an 184 Tagen nur 12 Mal die Wohnung betreten zu haben.

Alexander L. legte Einspruch gegen die Kündigung ein, im September kommt der Fall vor Gericht. "Wir waren der Ansicht, die Wohnung wird nicht genutzt", so Jörg Linsenmeyer, Vertreter der Hauseigentümer-Firma. "Wir haben kurzfristig eine Überwachung der Wohnung angeordnet, um im Kündigungsfall Beweise zu haben."

Laut dem AK-Wohnrechtsexperten Walter Rosifka sei für Kameras im Stiegenhaus aber eine Genehmigung der Datenschutzbehörde notwendig. "Ich weiß nicht, ob das erfolgt ist", so Linsenmeyer. Auch habe es mit dem Mieter nie Probleme gegeben. Jetzt entscheidet die Richterin!

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21.03.2017: Irakische Sicherheitskräfte überprüfen vor einem Einsatz gegen IS-Kämpfer in der Altstadt von Mossul ihre Munition.

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