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Heute im Brennpunkt: Unwetter in Österreich | Nahost-Konflikt

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29.04.2010

Alles am Spiel

„Die Griechen kriechen von uns nix“, titelt die „Bild“-Zeitung. Und andere deutsche Blätter agitieren ebenso gegen „die faulen Griechen“, die nun „alles mit in den Abgrund reißen“.

Ja: Es fällt tatsächlich schwer, noch Sympathien für die europäischen Lehman Brothers in Athen zu hegen – unfähige Regierungen verjuxten dort zu viele Milliarden. Und noch immer scheint kein Grieche zum Sparen bereit: Ab Mittwoch steht das Land wieder still, mit einem Generalstreik wird gegen erste Sparbefehle protestiert …

Tatsächlich sind wir alle versucht, jetzt in den populistischen, weil einfachen Kurs einer „Bild“ einzuschwenken: Sollen diese Griechen doch pleitegehen. Schluss. Aus. Pech gehabt, Sorbas.

Aber Moment: Was passiert dann? Kippt damit auch Portugal? Oder gar Spanien? Italien? Wo hört das Drama dann auf? Wirklich vor Wien? Wir sollten das lieber nicht austesten – es steht nämlich wirklich ALLES auf dem Spiel. Der Euro. Unsere Wirtschaft. Die soziale Sicherheit in der EU. Europas Friedensprojekt.

Der Rettungsversuch sollte uns deshalb eine Kredit-Milliarde wert sein. Er muss es uns einfach wert sein – in dieser Situation der Alternativlosigkeit.

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