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Bekommen wir schon bald unseren Schilling zurück?

Schilling-Fans jubeln: Studien von Nationalbank, Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und Bank Austria beschäftigen sich mit einem Zusammenbruch des Euro-Systems – was eine Wiedereinführung des Schilling bedeuten würde. Doch genau das wäre fatal, warnen Volkswirte.


Dieses Szenario droht, falls Griechenland keine Hilfe erhält:
- Staatsbankrott! Griechenland begleicht keine Schulden mehr, führt die Drachme ein, wertet sie ab. Güter werden billiger, die Exporte steigen, die Wirtschaft wächst.

- Griechenland wird als Urlaubsziel billiger als die Türkei oder Ägypten.

- Italien, Spanien, Portugal wollen von Abwertung profitieren, treten aus Euro-Zone aus.

- Die Euro-Zone zerfällt: Österreich führt den Schilling ein, wird im Vergleich extrem „teuer“.

- Unsere Industrie bleibt auf Waren sitzen, die Arbeitslosigkeit steigt (derzeit sichern Österreichs Exporte allein in den Euro-Raum 550.000 Jobs).

- Wirtschaftsleistung sinkt bei uns in der Folge um 5 Prozent, weitere 80.000 Jobs sind gefährdet.

- Wegen schwankender Wechselkurse werden Benzin und importierte Lebensmittel teurer.

- Die Nationalbank müsste Spekulanten-Angriffe durch teure Schilling-Ankäufe an den Finanzmärkten abwehren.

- Umstellung auf Schilling kostet Unternehmen 3 Milliarden Euro.

Erich Nuler

Orte: Griechenland

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