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Causa CERN: Faymann trifft Hahn

Die Idee eines österreichischen Ausstiegs nach 50 Jahren CERN-Mitgliedschaft hat Hahn heftige Kritik eingebracht. Sowohl Bundeskanzler Faymann, als auch der niederösterreichische ÖVP-Landeshauptmann Josef Pröll haben entsetzt reagiert und auf den drohenden Imageschaden im Ausland hingewiesen.


Mittlerweile hat sich in der Causa auch Außenminister Michael Spindelegger zu Wort gemeldet: "Ich glaube, dass man sich international jede Blamage natürlich ersparen muss. Es ist klar, dass wir auf der anderen Seite aber auch das, was Wissenschaftsminister Hahn gesagt hat, mitberücksichtigen müssen. Nämlich, dass man in der Forschung in Österreich entsprechende Initiativen setzen muss. Und beides gehört jetzt miteinander vereinbar gemacht und das werden wird tun."


Auswirkungen auf MedAustron?
Spindelegger stimmt Josef Pröll aber in einer Sache zu. Das MedAustron-Projekt zur Krebsforschung darf nicht negativ beeinflusst werden. Alle diesbezüglichen Zusagen müssten eingehalten werden. Es besteht ein Vertrag mit dem CERN, dass dieses die nötige Technologie zur Verfügung stellt.


Am Montagnachmittag werden Faymann und Hahn zusammen treffen und über das brisante Thema diskutieren.

Themen: CERN

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