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05.05.2011
Darf man sich über den Tod eines Menschen freuen?
Zehn Jahre lang war er Amerikas Staatsfeind Nr. 1 – jetzt ist Osama bin Laden Geschichte. Sein Sterben riss weltweit Menschen zu Freude und Jubel hin. Doch darf man sich über den Tod eines Menschen freuen? Oder soll man sich zurückhalten– auch wenn es sich um einen der gefährlichsten Terroristen der Welt handelt? Ein Pro und Contra von „Heute“-Chefredakteur Ainetter und Caritas-Direktor Landau.
Heute-Chefredakteur Wolfgang Ainetter
Wolfgang Ainetter, "Heute": Ja, man darf! Osama bin Laden war der größte Feind unserer westlichen Gesellschaft. Mit Bomben wollte er unsere Werte wie Freiheit und Demokratie zerstören. Sein „Heiliger Krieg“ veränderte die Welt: unvergessen die Flugzeuge, die in das World Trade Center und das Pentagon krachten. Die Menschen, die aus dem 100. Stock sprangen, erstickten oder verbrannten. Die Kinder, die zu Waisen wurden. Der Tod von 3000 unschuldigen Menschen war diesem Massenmörder egal.
Eine aufgeklärte Gesellschaft muss sich vor ihren Feinden schützen. Osamas Tod ist süße Gerechtigkeit – für die Terror-Opfer, für ihre Angehörigen, für die Soldaten, die im Kampf gegen die Al-Kaida gefallen sind.
Wer einen „Heiligen Krieg“ beginnt, muss damit rechnen, dass er erschossen wird. Mitgefühl für einen Menschenfeind ist falsch, heuchlerisch – und kommt nur von Gutmenschen, die niemanden wegen Osama verloren haben.
In diesem Fall darf man sich über den Tod eines Unmenschen freuen.
Michael Landau, Caritas: Nein, ich kann mich über den Tod eines Menschen nicht freuen. Klar, es kann sein, dass die Welt durch den Tod von Bin Laden ein Stück sicherer geworden ist. Aber Freude über die Tötung eines Menschen?
Bei allem Leid, das Menschen verursachen: Selbst ein erwiesener Verbrecher ist ein Mensch! Als Christ kann ich nicht Freude empfinden, wenn ein Mensch getötet wird. Rache befriedigen kann niemals ein christlicher Zugang sein. Ich verstehe durchaus, dass es echte Notwehrsituationen gibt, in denen etwa Polizisten ihre Waffe gebrauchen müssen.
Ich habe Respekt vor dieser sensiblen Aufgabe.Gleichzeitig ist mir unsere österreichische Rechtsordnung sehr viel näher, in der es keine Todesstrafe gibt und erst recht keine gezielte Tötung von Menschen, selbst wenn sie schuldig sind. Jubel liegt mir fern, wenn ein Mensch stirbt. Als Caritas steht für uns fest: Die Würde jedes Menschen ist unteilbar. Freude über den Tod eines Menschen ist würdelos.
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20 Kommentare von unseren Lesern
Aquanaut (59)
10.05.2011 11:23
Osama Bin Laden bereit seit 2001 tot !!!
Soviel Blödsinn in der Weltpresse auf einen Haufen, das tut schon richtig weh ... OBAMA lügt wie gedruckt - und OSAMA ist bereits am 16.12.2001 in Afghanistan gestorben und begraben
Hier die Wahrheit über den Tod von Bin Laden im Jahr 2001
laut einem der höchsten Insider in Washington ausgeplaudert
www.freedom-information.com/2011/05/top-insider-der-us-regierung-bin-laden-starb-2001-911-war-eine-operation-unter-falscher-flagge/
Und wer aller weltweit in den Geheimdiensten davon bereits wußte
www.prisonplanet.com/inside-sources-bin-ladens-corpse-has-been-on-ice-for-nearly-a-decade.html
Wem wollen die Ami´s heutzutage noch etwas vormachen ???
Hier noch eine Story mit den angeblichen Todesfotos von Bin Laden die nach dem Fälschungsbeweis wieder flugs verschwanden aus der Presse
www.freedom-information.com/2011/05/osama-bin-laden-–-der-mann-der-zweimal-starb/
Glaubt etwa heutzutage tatsächlich noch irgendjemand an die "offizielle" 9/11 Story ?
andi9696 (58)
09.05.2011 14:01
war klar!!!
es war sowas von klar dass sich die kirchenvertreter(oder caritas) sich wieder über irgendeine belanglosigkeit aufregen, die sollen sich um ihren eigenen kram kümmern(missbrauchsfälle)!
Mauzal87 (8)
09.05.2011 10:08
freuen oder nicht??!!!
man darf sich nicht freuen?? das war ein anführer der tausende von menschen am gewissen hatte und nur um nicht selbst schmutzig zu werden stiften und befehlen wir es halt andren leuten...und das soll ok sein? wenn ich also jetzt jemanden anstifte für mioch zu morden bin ich auch nicht strafbar? und die famlie "meines opfers" dürfte sich auch nicht freuen?
ICH TU ES SCHON ...aber leider gottes haben sie bis jetzt nur ihn direkt erwischt.
tja und wegen seiner tochter...es is traurig dass sie zusehen musste jedoch hatte sie auch sehrwohl sämtliche andre "wendungen der geschichte" mit angesehen.
naturlieb (48)
07.05.2011 14:17
freuen? wieso?
Kein freuen!!! Es kommt auf die Umstände darauf wie ich einen Menschen töte. Hier war eine gezielte Aktion unter verfeindete Lager wie Amerika und sogenannte Schurken. Bin Laden wurde getötet um die Verbindungen mit Ihm und Amerika zu verschweigen. Hat Bin Laden ja nicht das Pentagon und die Zwillingstürme usw. zu verantworten. Bin Laden führte mit Absicht, weil Volk durch Islam leichter manipulierbar, einen Islamischen RACHEFELDZUG.
Wir erleben eine psychologische Kriegsführung auf der ganzen Welt.
unbekannt (1)
07.05.2011 13:52
Antwort auf Die Frage ist irreführend
Wie kann man sich über den Tod eines Menschen freuen? Ich erobere mich an einen Doku Film" wilde Tiere " wenn ein Tier durch den Fluss gesprungen ist, alle anderen haben sie verfolgt, wir Menschen sind auch nicht besser, wir sehen nicht weiter vorne was sich im Fluss bewegt sondern nur denn der uns hin führt.
pn0303 (61)
07.05.2011 10:47
Die Frage ist irreführend
Nicht: Darf man sich freuen, wenn einer stirbt, ist die Frage. Sondern, was sagt es über uns und unsere westlichen Werte aus, wenn wir uns über die planmäßige und perfekt orchestrierte Ermordung eines Menschen freuen?
saint13 (277)
06.05.2011 15:43
Na sicher
nur darf man sich nicht aufregen wenn die anderen sich über deinen leid erfreuen.
Point (344)
06.05.2011 11:14
Ich freu mich
aber nur teilweise, da leider einige seiner Familie verschont wurden. Leute, die filmen wie sie gefangen Christen den Kopf abschneiden, verdienen keine Gerichtsverhandlung! Leute welche vorsätzlich den Tod von möglichst vielen Menschen planen und durchführen, haben keine Gnade zu erwarten oder gar verdient. Außer von den Freunden und Unterstützern des Terrors. Michael Landau, Caritas würde ich empfehlen nach Pakistan zu reisen und sich bei den Angehörigen von Osama zu entschuldigen.
unbekannt (2)
16.05.2011 16:07
Antwort auf Ich freu mich
Ohh die armen Christen !!!!!
Wenn du soo gescheit über Christen reden kannst, tu das auch bei Moslems
denn kein Mensch wird zum Terroristen ohne Gründe und Amerika gibt soviele Gründe mit ihrer Dummheit!!!
Ich rechtfertige niemanden aber genauso ist es unfair Osama die schuld zugeben denn die "Christen" sind auch schuld daran
In dem sie Moslems versuchen zu unterdrücken und die Religion zu verbieten
weil die Moslems soo " Unmeschlich" sind aber Christen sind nicht besser wenn nicht schlechter !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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