Politik

Deutscher "Super-Wahlsonntag" als letzter Stimmungstest

Umfragen zufolge droht der von Bundeskanzlerin Merkel angeführten CDU sowohl im Saarland und als auch in Thüringen der Verlust der absoluten Mehrheit. In beiden Ländern könnte das linke Lager eine Mehrheit erreichen und die Alleinregierungen der Ministerpräsidenten Peter Müller (Saarland) und Dieter Althaus (Thüringen) ablösen.

Rot-Rot gegen CDU?
In diesem Fall wäre der Weg frei für ein Bündnis von Rot-Rot. Für die im Umfragtief verharrende SPD sind die Landtagswahlen womöglich der letzte Rettungsanker in Hinblick auf die kommende Bundestagswahl. Die Bundes-SPD erhofft sich gestärkt aus dem heutigen Wahlsonntag hervorzugehen - dafür würde man wohl auch mit der Linken koalieren.

Schaffen Rechtsextreme Sprung in den Landtag?
Mit Spannung blicken Politikbeobachter heute auch nach Sachsen, wo die rechtsextreme NPD nach ihrem Ergebnis von 9,2 Prozent vor fünf Jahren um den Wiedereinzug in den Dresdner Landtag bangt. An der Spitze werden CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich nur leichte Verluste progrnostiziert.

In Nordrhein-Westfalen sind rund 14,4 Millionen Menschen zur Wahl der neuen Oberbürgermeister, Kreistage und Räte aufgerufen - etwa ein Fünftel der deutschen Wahlberechtigten. Umfragen zufolge kann die SPD hoffen, die Rathäuser in einigen Metropolen zurückzuerobern.

APA/red


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