Alle Fakten zu:
Jihadisten mit Stg77

Dschihad-Bub kämpfte mit Gewehr aus Österreich

Wie kommen österreichische Sturmgewehre in die Hände der IS-Jihadisten? Das möchte Grünen-Parlamentarier Peter Pilz von den zuständigen Ministern wissen, nachdem eindeutige Bilder aufgetaucht sind, die das Sturmgewehr Stg77 des Waffenbauers Steyr in den Händen von Jihadisten zeigen. "Heute.at"-Leser sind empört, wie die Kommtentare unter dem Artikel beweisen.

Jener Zehnjährige, der als "jüngster Märtyrer" für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gekämpft und gefallen ist, sorgt erneut für Wirbel. Auf Fotos, die Jihadisten im Internet veröffentlichten ist der kleine Abu Ubaidah (10) zu sehen, wie er stolz mit seiner Schusswaffe, ein Steyr Stg77 - die gleiche Waffe, die auch das Bundesheer verwendet - posiert.

"Wie ist das österreichische Sturmgewehr zur ISIS gekommen?", fragt Peter Pilz auf seiner Facebook-Seite. Gerichtet ist die Frage an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, Außenminister Sebastian Kurz (beide ÖVP) und Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ).

Einige mögliche Quellen für die Waffe hat Pilz auch parat: "Ist es eines der Steyr-Gewehre, die gegen alle Bedenken an Tunesien geliefert wurden?" Alternativ könnte es auch aus Australien oder Malaysia stammen, wo das Sturmgewehr in Lizenz hergestellt wird.
 

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