Politik

EU: Diplomaten-Dienst mit 8000 Mitarbeitern kommt

Die EU-Delegationen sollen dann in mehr als 130 Ländern weltweit diplomatisch tätig werden. Der neue Dienst kann demnach auch eine Erstanlaufstelle für EU-Bürger in Not werden, die konsularische Hilfe brauchen. Österreich und neun andere Länder hatten sich vehement dafür ausgesprochen, dass der Dienst auch zu einer Not-Anlaufstelle für EU-Bürger im Ausland werden sollte.

Deutsch als Sprache für Dokumente
EU-Außenministerin Catherine Ashton versicherte zudem, dass offizielle Dokumente des EAD an den EU-Ministerrat oder an den Ausschuss der EU-Botschafter auch auf Deutsch vorgelegt werden. Berlin und Wien hatten darauf gepocht, dass nicht nur Englisch und Französisch die Sprachen des EAD werden.

Mitsprache des Parlaments
Ein Wörtchen wird noch das EU-Parlament mitzureden haben. Die Abgeordneten machten schon vorher klar, dass sie übers Budget Einfluss nehmen wollen. Außerdem wollen sie hohe EAD-Funktionäre vor ihrer Bestellung befragen.


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