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18.06.2011
FPÖ-Parteitag: Strache "besserer Kanzler als Faymann"
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Strache ist beim Parteitag in Graz mit 94,36 Prozent als Parteiobmann bestätigt worden. 519 von 550 Delegierten stimmten für ihn, 31 Stimmen waren ungültig. Strache beginnt damit seine vierte Amtszeit als Chef der Freiheitlichen. 2009 war er in Linz mit 97,23 Prozent gewählt worden. Zuvor hatte Strache bereits den Anspruch auf das Amt des Bundeskanzlers gestellt.
"Ich bin davon überzeugt, ein besserer Kanzler für Österreich zu sein, als dieser Herr Werner Faymann", erklärte er vor der Abstimmung. Um Regierungstauglichkeit zu beweisen, stellte Strache sein "Zukunftskabinett" vor und kündigte erneut an, als Kanzler zuerst die Zahlung der EU-Beiträge einzustellen.
"Ich werde als Kanzler Österreichs nicht alles anders, aber vieles besser und gerechter machen", so Strache. Gekoppelt war die freiheitliche Zielsetzung mit Attacken auf die Regierenden, insbesondere Faymann: "Dieser Herr hat keine Leidenschaft und kann auch keine Begeisterung auf die Menschen überspringen lassen, weil er nichts zu sagen hat." Ein Regierungschef muss laut Strache "ein Steher sein". Auch Attribute wie "Bodenständigkeit" und "Heimatliebe" beanspruchte er für sich.
"Rot-Schwarze Politversager"
"Wir sind auf dem Sprung Richtung Großpartei", meinte Strache. Er machte auch gleich klar, warum man 2013 nur die FPÖ wählen könne: "Weil sonst unser Land in den Abgrund geführt wird durch die rot-schwarzen Politversager."
Was folgte war harsche Kritik an den einzelnen Ministern, für die Strache jeweils gleich mehrere blaue Alternativen aufzählte. Etwa Johann Gudenus oder Andreas Mölzer als Außenminister, Herbert Kickl oder Barbara Rosenkranz als Sozialminister, Barbara Kappel oder Harald Dobernig als Finanzminister, Harald Vilimsky als Innenminister sowie Martin Graf oder Peter Fichtenbauer als Justizminister.
"Tage des Zorns"
Strache machte klar, dass er als Wahlsieger niemand anderen zum Kanzler machen würde. Weder werde man als Erster dem Zweiten auf die Regierungsspitze verhelfen, noch als Zweiter dem Dritten, spielte er in seiner rund zweistündigen Rede auf die ehemalige schwarz-blaue Koalition an. Für die Nationalratswahl kündigte er "Tage der Wut und des Zorns an der Urne" an.
Proteste rund um Parteitag
Der FPÖ-Parteitag in der Grazer Stadthalle rief rund 100 Demonstranten auf den Plan. Zwei Manifestationen waren von der Polizei genehmigt worden, bei beiden kam es bis zu Mittag zu keinen Zwischenfällen. Gegen Mittag wurde vor der Stadthalle in einiger Entfernung zum Eingang eins Diskussion mit u.a. dem Grünen Abgeordneten Öllinger abgehalten. Die Exekutive stand mit rund 130 Uniformierten im Einsatz.
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14 Kommentare von unseren Lesern
andi9696 (59)
20.06.2011 16:30
warum?
warum hacken hier bitte alle auf strache wegen der schwarz/blauen regierung vor jahren herum???
es gibt keinen grasser strasser und so weiter mehr in der politik!!!!
fallen euch keine besseren argumente ein????
hhermann (837)
19.06.2011 16:33
Und warum kann man denn einen "Versuch" nicht wagen????
Das Volk entscheidet wer ins Parlament kommt, soetwas nennt man eben "DEMOKRATIE".........und nicht, welche Farbe die netteste ist????
Was kann denn schlechter werden oder "noch" besser werden mit einem H.C.Strache???? Warum wird er von neidigen andersdenkenden, bezw. Gutmenschen so verteufelt???? Im Prinzip ist es doch egal wer "OBEN" sitzt und das Sagen hat............alle haben den "Grünen" zugejubelt, und heute(?) sind wieder alle froh, wenn Vasi+Co von der Bühne verschwinden, in Wien!?!
So ist es mit rot,schwarz und später auch blau............
Also, laßt ihn mal versuchen und stänkert hier nicht herum wie kleinkarierte Hinterwäldler.................................
unbekannt (1)
19.06.2011 14:24
Strache und FPÖ ist schlecht für Österreich
Ich bitte euch Leute! Denkts doch nach, wann hat die FPÖ schon jemals was fürs Volk gemacht? Ich erinnere euch nur mal an die ÖVP/FPÖ Regierung. Die Mitglieder dieser ehemaligen schwarz blauen Regierung, haben Pensionen gekürzt, bei Bildung aus Ausbildung gespart, Eurofighter gekauft, privatisierungen, die höhste jugendarbeitslosigkeit überhaupt und vieles mehr! all das wird uns bevorstehen wenn der strache in die regierung kommt!!!! fallts auf dieses gerede doch nicht rein! so dumm seid ihr doch nicht!!!
hundehalter5... (24)
20.06.2011 10:40
Antwort auf Strache und FPÖ ist schlecht für Österreich
Er konnte bis jetzt ja noch nichts für Österreich erreichen, weil ja die "gescheiten Menschen" noch in der Überzahl waren.Was uns be=
vorsteht ist wahrscheinlich,das es nicht mehr soviele kriminelle Asylwerber
und Sozialschmarotzer die die Grünen und Roten so eifrig unterstützt
haben geben wird. Es könnte auch möglich sein das wir "die Österreicher" vielleicht wieder ruhig schlafen können ohne das wir Angst haben müßen das eingebrochen oder Raubüberfälle stattfinden.
siska (1121)
19.06.2011 21:51
Antwort auf Strache und FPÖ ist schlecht für Österreich
Frage an Sie:WAS haben die Roten, Grünen und Schwarzen jemals fürs "gemeine" Volk getan...an Gutem, wohlgemerkt! Also, mir fällt da auf Anhieb echt nix ein!
hhermann (837)
19.06.2011 16:24
Antwort auf Strache und FPÖ ist schlecht für Österreich
Ja, man denkt nach!!?? Und woher nehmen Sie den Gedanken, H.C.Strache ist nicht gut für Österreich??? Warum eigentlich, wir haben eine DEMOKRATIE und NUR das VOLK entscheidet bei einer Wahl...................
nico80 (30)
19.06.2011 10:30
HC!
Strache ist wenigstens einer der wenigen Politiker der die wichtigen Punkte von Österreich anspricht, nämlich genau die sachen die auch die Österreicher/innen insteressieren!
Nur leider wird die FPÖ nie Regieren...die ÖVP/SPÖ und vorallem grünen, die alle worte der FPÖ ja so drehen das "rechtsradikal rauskommt, werden das immer irgendwie verhindern. In einen schönen Land leben wir wo fast 30% der Bewohner einfach Ingnoriert werden.
MaMue (1)
19.06.2011 11:30
Antwort auf HC!
Selektive Wahrnehmung?
Schwarz-blau konnte z.B. die Integrationsprobleme nicht lösen, während die jetzige Regierung immerhin ein Bundesasylamt geschaffen und die Rot-Weiß-Rot Card eingeführt hat.
Die Arbeitslosigkeit geht momentan zurück, das Budget 2011 war- im Vergleich zu den Einsparungen (Pensionen!) unter schwarz-blau zumindest noch akzeptabel usw.
Wo die Proleme liegen, weiß doch eh jeder, dafür brauche ich keinen Strache. Wichtiger ist es, Lösungen zu finden - und da hat HC leider überhaupt nichts zu bieten. Ich bin kein Fan der Regierung, aber die SPÖ ist momentan zumindest das kleinste Übel
franzjosefs (306)
19.06.2011 06:42
Bessermacher
Strache ist ein besserer Kanzler, Strache ist ein besserer Innen-, Außen- und Überdrüberminister. Egal wen das Großmaul angreift, er kann es besser. Nur wie er das machen will, das verrät er nicht. Das hat Herr Kickl nicht in die Rede geschrieben. Wozu auch. Bei den hirnlosen Fans reicht es, wenn man mit Worthülsen um sich wirft.
http://gedaunknsplitta.blog.de
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