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28.04.2010

FPÖ zwischen liberal und heimatlich

Das Ergebnis von FPÖ-Kandidatin Barbara Rosenkranz bei der Bundespräsidentenwahl hat eine Debate um die FPÖ-Parteilinie ausgelöst: Nach dem Bundesobmann des Rings Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW), Fritz Amann, kritisiert nun auch Manfred Haimbuchner, Obmann der FPÖ Oberösterreich, die Parteilinie. "Wir müssen liberaler werden und in die Mitte rücken, um wählbar zu sein", erklärte Haimbuchner.

Die FPÖ sollte stärker für eine liberalere Wirtschaftspolitik eintreten, etwa für ein Leistungsprinzip bei Steuern, so Haimbuchner. Er hätte auch nichts gegen eine insgesamt liberalere Ausrichtung der Partei, "wir müssen an Profil gewinnen und dürfen weder rechts noch links anstreifen".

Soziale Heimatpolitik und/oder liberale Wirtschaftspolitik
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache will von einer liberaleren Ausrichtung seiner Partei nichts wissen. Die FPÖ sei eine "Mitte-Rechtspolitische Kraft", erklärte er gestern gegenüber Ö1. Eine entsprechende Kursänderung werde es nicht geben, er stehe jetzt schon für Liberalität, Freiheit und mehr Freiheitsrechte. Generalsekretär Vilimsky wiederum galube, Haimbuchner sei nur "unvollständig zitiert" worden. Denn der Chef der oberösterreichischen FPÖ sei ein Vertreter einer patriotischen Politik und nicht klassisch wirtschaftsliberal. In der "sozialen Heimatpolitik" der FPÖ sei aber ohnehin auch Platz für eine "liberale Wirtschaftspolitik".

"Voll und ganz" hinter Strache
Die Kritik an Strache und dessen Kurs sorgt bei der FPÖ aber offenbar doch für helle Aufregung - zumindest hatte sie gestern eine regelrechte Lawine an Solidaritätsbekundungen für den eigentlich fest im Sattel sitzenden Parteichef zur Folge. Generalsekretär Herbert Kickl machte gestern den Anfang und wies Amanns Kritik vehement zurück - kurz darauf folgte mit der gleichen Absicht Vize-Parteichef Norbert Hofer. Auch der Kärntner FPÖ-Obmann Harald Jannach betonte, dass man "voll und ganz" hinter Strache stehe.

Als eine der Konsequenzen nach der Bundespräsidentenwahl hat Strache bereits angekündigt, die Parteispitze zu erweitern. "Ich werde das Team, das ich rund um mich habe, besser gestalten und besser sichtbar machen", erklärte er gegenüber der APA.


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4 Kommentare von unseren Lesern

0

satanius (166)
28.04.2010 20:59

A ja noch !, würden die Österreicher
einen Musikantenstadel mit Freibier wählen dürfen, dann hätten wir auch keine Schlümpfe mehr in diesen Land, vor allen Blaue lustigmacher.

0

ottakringeri... (1120)
29.04.2010 21:39

Antwort auf A ja noch !, würden die Österreicher
dort kannst du reden, reden, reden, reden............

http://www.psychotherapeutin-wien.net/

0

satanius (166)
28.04.2010 20:50

Was für einen Kurs den ?
Immer nur Scheisse Scheisse reden oder was?.
Der ist nicht gut, den anderen mögen wir nicht, zu Braun, zu Gelb, zu Jüdisch, usw. .
Hat mal schon wer was von zu Klug, besser als selbst, könnten ein Geschäft auf dauer halten usw. ? gehört von diesen Schlümpfen. ( waren auch blau, nur der Gagamel war braun-schwarz).

0

stone1962 (177)
28.04.2010 14:04

FPÖ ringt um Kurs
traurig Da muß die FPÖ achtgeben, daß die SPÖ und die ÖVP NICHT IHRE THEMEN WEG NEHMEN.


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