Unterricht über Hasspostings

Facebook und Co. als eigenes Schulfach?

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Sonja Hammerschmid will Schüler - und Lehrer - fit für's digitale Zeitalter machen.

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Sonja Hammerschmid will Schüler - und Lehrer - fit für's digitale Zeitalter machen.

Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SP) will "digitale Kompetenzen" an Österreichs Schulen fördern. Inhalte wie Hasspostings, Quellenkritik und Cyber-Mobbing könnten sogar in einem eigenen Fach vermittelt werden.

Schüler sollen lernen, mit Informationen aus dem Internet besser umzugehen, kündigte die Bildungsminnisterin im ORF-Radio an. Es gehe darum, "wirklich Content kritisch zu hinterfragen und zu bewerten, nicht alles zu glauben und auch die ethische Komponente mitzunehmen". Hasspostings, Mobbing im Netz und Quellenkritik - das solle künftig schon ab der Volksschule vermittelt werden.

Dabei seien zwei Varianten möglich: Die Inhalte in bestehende Fächer zu integrieren, oder ein eigenes Fach für digitale Kompetenzen einzuführen. Auch manche Lehrer hätten bei digitalen Kompetenzen noch Nachholbedarf, hier setze man neben Fortbildungen vor allem auf Peer-Learning - also darauf, dass besser informierte Kollegen anderen bei der Vorbereitung helfen.
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Personen: Sonja Hammerschmid

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