05.02.2010 um 08:55 Uhr Politik

Fall Eberau: Fekter gab Berater 56.000 Euro

Das Geld sollte Innenministerin Maria Fekter promptest zurückfordern: 56.000 Euro zahlte die ÖVP-Politikerin für Beratungsleistungen rund um ein neues Asylzentrum.
Das Ergebnis: Der Standort Eberau ist tot, die burgenländische SPÖ hat ein tolles Wahlkampfthema – und die Regierung noch immer keinen Standort. Reiner Zufall, dass in der beauftragten Firma „Red Carpet Opinionleader“ ehemalige ÖVP-Mitarbeiter mitmischen.

Das PR-Desaster Fekters rund um Eberau konnte auch durch den Einsatz von Ex-Miss-World Ulla Weigerstorfer nicht korrigiert werden: 4800 Euro erhielt die Kommunikations-Expertin für ein Konzept „Kreative PR“… Im Innenministerium ist man sich keiner Schuld bewusst: „Wir agieren sehr kostensparend.“

In den Steuertopf griff auch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SP): 20.280 Euro kostete ihr „Mediencoaching“, 19.317 Euro „Kommunikationsberatung“.

Während ihr Büro nichts daran findet, dass sich die Politikerin ihr persönliches Medientraining finanzieren lässt („professionelle Kommunikation ist Teil der Jobanforderung“), kritisiert der Grüne Abgeordnete Karl Öllinger: „Warum muss das der Steuerzahler begleichen?“ Es wäre Zeit, über eine Beschränkung dieser Ausgaben zu reden – „auch wenn die Minister vorsichtiger wurden“.

Peter Lattinger

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7 Kommentare von unseren Lesern

"ottakringerischer" schrieb am 14.02.2010 20:40

das problem ist...
...das alle spitzenpolitiker.....trotz überbezahlung.....keine ahnung haben und daher sachverständige anstellen müssen, die ihrer ahnungslosigkeit wenigstens einen funken von erkentniss beisteuern.
und DAS kostet.......uns........den steuerzahlern......eine menge geld.
aber egal...so lange das volk die inkompetenz der regierung selbst bezahlen muß.

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"goldberg60006" schrieb am 06.02.2010 21:17

Die Mizzy Fekter soll sich aus der Politik...
Was die für Scheiße aufführt, die kann gar nicht mal zwischen ost- und südösterreich unterscheiden und die ist unsere Ministerin!
Na dann, guten Flug!!

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"lederbuxspanker" schrieb am 06.02.2010 11:38

fesche gabi hoschek
soll mit der mizzi fekter zurücktreten dies skandalnudeln.

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"schnellboot" schrieb am 06.02.2010 09:36

Frechheit
Kaum sitzen sie am vom Steuerzahler gut gefüllten Futtertrog langen sie ungeniert zu. Diese beiden Ministerinen sollten schnellstens zurücktreten.
Interessant auch wie sich Rot und Schwarz beim verschleudern von Steuergeldern gleichen...

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"aborigini" schrieb am 06.02.2010 00:09

Warum...
.....fordert niemand den Rücktritt dieser Skandalministerin?

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