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Heute im Brennpunkt: Unwetter-Chaos

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29.04.2010

Griechen brauchen 135 Mrd., Österreich stockt Hilfe auf

- Feuerwehraktion der EU nötig. Der Euro gibt nach, das erhöht auch den Ölpreis
- Alle Folgen der Griechen-Krise: Heute hat die Fakten

Die dramatische Situation Griechenlands – Heute hat die wichtigsten Fakten gesammelt:

Bis 19. Mai muss Griechenland 9 Milliarden Euro an Schulden zurückzahlen. Bei einem Gipfel am 10. Mai wollen die Europäer die Weichen für die Hilfe stellen – 30 Milliarden kommen von EU-Ländern, 15 vom Währungsfonds. Am 18. Mai kann die erste Überweisung erfolgen. Dass das ausreicht, ist unwahrscheinlich, denn die Hellenen dürften über die nächsten drei Jahre 135 Milliarden Euro benötigen. Die Lage ist also ernster als bisher angenommen. Hoffnungslos ist sie nicht – wenn die EU die richtigen Maßnahmen setzt.

Bis zu zwei Milliarden aus Österreich
Österreichs Beitrag beträgt derzeit knapp 860 Millionen Euro, kann aber auf bis zu 2 Milliarden steigen. Das kündigte Finanzminister Josef Pröll nach einem Treffen mit heimischen Banken-Vertretern am Mittwoch an. Ob wir das Geld jemals wiedersehen werden, steht in den Sternen. Das ohnehin strapazierte Budget wird jedenfalls weiter belastet.

Für den Steuerzahler kann das bedeuten, dass die derzeit von der Regierung geplanten Steuererhöhungen möglicherweise gar nicht ausreichen. Die Folge: Der Finanzminister müsste weiter an der Abgabenschraube drehen.

Die griechische Tragödie führte zu einer Abwertung des Euro – Mittwoch erreichte er den tiefsten Stand seit einem Jahr. Das ist laut Thomas Zotter, volkswirtschaftlicher Experte der Arbeiterkammer, gut für die Exporte, kann aber zu Preissteigerungen führen. Denn der Ölpreis wird in Dollar abgerechnet. Verliert der Euro, wird das schwarze Gold für uns teurer, die Inflation steigt – auch, weil teureres Öl die Preise für andere Produkte antreibt.

Fallen lassen noch teurer
Auf die Zinsen wird die befürchtete Euro-Abwertung keine Auswirkungen haben, glaubt Zotter. Das heißt: Sparer dürfen nicht damit rechnen, in absehbarer Zukunft mehr für ihr Guthaben zu erhalten – umgekehrt werden Kredite relativ günstig bleiben. Aber nur bei uns, Griechenland muss horrende Zinsen zahlen.

Österreichs Geldinstitute haben den Hellenen etwa 5 Milliarden geliehen, deutlich weniger als Institute anderer Länder. Zotter: „Wenn die EU jetzt dem Staat Griechenland nicht hilft, müssen die EU-Länder ihren Banken helfen. Das wäre dann allerdings noch teurer.“ (Lesen Sie hierzu: Wirtschaftsexperte: "Man soll Griechenland helfen") Lässt die EU Griechenland fallen, suchen sich die Spekulanten neue Opfer. AK-Experte Zotter: „Die Märkte werden dann gegen Portugal, Irland und Italien antesten.“

Unterdessen stufte die Rating-Agentur Standard & Poor’s auch die Kreditwürdigkeit Spaniens herunter: Der Euro-Kurs stürzte innerhalb weniger Sekunden nach unten …

Peter Lattinger

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14 Kommentare von unseren Lesern

0

eddy (150)
30.04.2010 16:56

wer löscht...
die Rest-EU, wenn´s Feuer übergesprungen ist?

0

serengeti (2)
30.04.2010 08:30

Demo gegen Griechenlandhilfe?
Gibt es in Wien eine Demo gegen die Griechenlandhilfe, wenn ja würde ich gerne teilnehmen. wer weiß Ort und Zeit?

0

hr.antaris (21)
29.04.2010 19:45

Grichenland
Unsere Politiker sind gleichzusetzen mit den Managern die d´gewisse Firmen auf Grund setzen und das nicht vorhandene Steuergeld mit offenen Händen aus den Fenster werfen......die Österreichischen Steuerzahler werden die Rechnung ,wie immer zu zahlen haben....wie schon so oft!....Irgendwan......wird das Fass überlaufen.....haben sich das unsere ''HERRN'' schon überlegt ????GLAUB ICH NICHT....dazu braucht man Gesunden Menschenverstand....der durch Größenwahn ersetzt wird!WOZU NOCH WÄHLEN....um den wahnsinn zu unterstützen....ich hab noch Menschenverstand!

0

Rotsand (13)
29.04.2010 21:39

Antwort auf Grichenland
Das mit dem nicht wählen gehen ist zweischneidig. Einerseits wird so das Desinteresse an der Regierung ausgedrückt. Andererseits währe es klug von seiner Stimme gebrauch zu machen. Den noch dürfen wir wählen wen wir wollen. Ohne drastische Konsequenzen für den einzelnen Wähler. Hatten wir ja schon mal.
Das die Gewählten taub sind für`s Volk zeigt nur, wie entfremdet sie dem normalen Bürger sind. Und was sollen sie mit leeren Drohungen anfangen?

0

Rotsand (13)
29.04.2010 13:24

Warum...
...müssen alle Anderen dafür büssen, wenn ein Land Mist baut?! Was hat Olivenöl mit Erdöl zu tun? Die Griechen haben gelogen und sind auf die Nase gefallen. Ihr Pech!

0

SuperMarioTM (25)
29.04.2010 15:51

NA WER WOHL
Die Schulden von Grichenland gehen ja auch wieder nur an die Banken!
Jetzt haben wir eh schon alle Banken finanziert da bekommens schon wieder grosszügige 100 Mrd.
Echt toll!!
Wenn ma eh nix haben dann sagt doch einfach NEIN Ihr +*##''*** Politiker und Ars*********

0

WhoCares (1)
29.04.2010 12:51

Öl wird teurer
Was für ein Drama. Als ob das Öl nicht ohnehin teurer wird, wenn der Wind dreht oder auch nicht. Und was die Griechen betrifft, wenn sie nicht sparen wollen, sollen sie bankrott gehen.

0

rehse (312)
29.04.2010 19:45

Antwort auf Öl wird teurer
Siedb wollen ja sparen, aber die wohlhabenden Bürger wohl weniger.

0

webinformati... (51)
29.04.2010 11:59

EU-Austritt jetzt!
http://eu-austritt.blogspot.com

http://webinformation.at

0

karlkolt (3)
29.04.2010 11:55

DER UNTERGANG DES EURO und der EU
Was heisst hier : den Griechen wird GELD GEBORGT ? Wo wird ohne Sicherheit und Hypothek auf Gebäude, Immobilen, Landbesitz etwas geborgt ? Bei keiner Bank und in keinem Kreditverkehr wird mir ohne Sicherheitsleistung etwas geborgt.

Dieser Skandal, den die restlichen EU-Hilfsleister zu verantworten haben, wird und muß zwangsläufig nur zu mehr Verbrechen und Steuerbetrug im eigenen Land führen, denn warum sollen wir österreichischen Staatsbürger uns die Fehl-Entscheidungen der Politiker durch Preisanstieg gefallen lassen???

Der Untergang der EU und des Euro ist sowieso nur noch eine Frage von einigen Monaten Zeit....

das wird Ihnen jeder wahrhaftige Ökonom und Hellseher vorausgesagt haben...


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