Heute im Brennpunkt: Austria ist Meister
Lade Login-Box.
|
28.04.2010
Griechenland weiter im Sumpf, Portugal unter Druck
Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands auf um drei Noten auf Ramschstatus heruntergestuft. Das hoch verschuldete Land werde nun nur noch mit BB+/B bewertet. Eine weitere Herabstufung drohe. Heute berät die deutsche Regierung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) über die Griechenland-Krise.
Panik in Griechenland
Auch der Euro konnte sich den Entwicklungen nicht entziehen, die europäische Währung bis auf 1,3144 Dollar gehandelt, die Aktienmärkte in New York und Asien rutschen ab. In Griechenland ist gestern Abend Panik ausgebrochen. "Es ist eine Attacke gegen das Land. Etwas muss jetzt dringend geschehen", hieß es in einem Kommentar im staatlichen Fernsehen. Viele Sender unterbrachen sofort ihr Programm und berichteten vom "neuen Schlag gegen die Wirtschaft" des Landes.
Der Athener Aktienindex Athex Composite schloss mit einem Minus von 6,00 Prozent auf 1.696,68 Punkten. Seit Jahresbeginn hat der griechische Index vor dem Hintergrund der Schuldenkrise des Landes rund 23 Prozent verloren.
Griechenlands freier Fall
Im Handelsblatt riet der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, den Euro-Staaten, sich auf einen möglichen Zahlungsausfall Griechenlands im Jahr 2011 vorzubereiten. Er warnte davor, dass ein unkontrollierter, staatlicher Zahlungsausfall zum Ende des griechischen Bankensystems führen würde. Griechenland werde wohl auch trotz EU-Finanzhilfe seine Schulden nicht zahlen können.
Merkel bei Krisensitzung
Für die Griechen kommt es doppelt dick: Nach eigenen Angaben kann die griechische Regierung kein Geld mehr auf den internationalen Finanzmärkten aufnehmen. Die in Aussicht gestellten Nothilfen der Euro-Staaten und des Internationalen Währungsfonds (IWF) müssten daher bis zum 19. Mai bereit stehen, erklärte Griechenlands Finanzminister Giorgos Papakonstantinou.
Heute kommt es zu einem Krisentreffen zwischen Deutschland, dem IWF und der EZB, um einen Ausweg aus der Griechenland-Krise zu finden. Kanzlerin Angela Merkel ziert sich weiterhin, die Hilfe ohne Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Um den 10. Mai wurde ein EU-Sondergipfel einberufen. Dort soll die Milliarden-Hilfe für Griechenland verabschiedet werden.
Verwandte Artikel
Premier krank, Troika unzufrieden
Rüsten für Verhandlungen
Bleibt das Land in Euro-Zone?
Nach Sieg der Konservativen
Mehrheit für Euro-Befürworter
Grünes Licht von Euro-Gruppe
Tausende demonstrieren
Präsident taucht ab
Zypern-Krise
Lage spitzt sich zu
Einigung mit Troika
Über Rettungsplan
"Elefant im Porzellanladen"
Banken bis Dienstag zu
"Lösung finden"
Madrid dementiert Berichte
Weniger als erwartet
Doch zahlungsfähig?
Spektakulärer Vorschlag
Notwendige Maßnahmen
Nachbarland bald bankrott?
100 Milliarden Euro
Wegen Finanzhilfe-Sager
Um Hilfe angesucht
Für Wochenende erwartet
Vor dem Kollaps
Finanzhilfe erschlichen
Republik benötigt Geld
Acht Milliarden für Athen
3 Kommentare von unseren Lesern
satanius (166)
28.04.2010 20:39
Banken, Airways, Griechen fördern,
AMS- Getreue, UNI- Abgänger, Schulabgänger, Kindergarten-Grappelstuben, Vereine und der gleichen Art, alle haben einen Vorstand samt den dazugehörigen Staab, der ( Über) Bezahlt sein will bevor er das einfache Ziel erreicht.
Nichtskönner haben wir zur dieser Zeit in unserer Politik und sonst gar nichts!.
PolitikHeute
TopHeute
Top gelesen |
7 Tage |
Top kommentiert |
LeserHeute
|
Bilder |
Videos |
Artikel |
Aktuelle Fotoshows aus Wien
| < |
6 Fotos
|
> |
|---|
Und so nehmen Sie teil:
E-Mail an: leserreporter@heute.at
Über den Bildupload (siehe oben)
MMS an +43 (0)664 660 0360
Über die Apps von Heute
Heute.at behält sich vor, Ihre Fotos online unentgeltlich zu verwenden.
Wenn Ihr Foto in der Zeitung oder Ihr Video auf Heute.at veröffentlicht wird, erhalten Sie:
MeinungHeute
Ted wird geladen, bitte warten...
QuickKlick
News |
Sport |
Stars |
Freizeit |
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt